Locken machen: Die besten Tricks und Techniken für lockiges Haar

Leichte Wellen oder Locken machen - mit diesen Tipps wird Ihr Traum von der Löwenmähne wahr und lange halten werden die glamourösen Locken auch noch

Sie haben von Natur aus keine Locken, möchten sich aber hin und wieder gern Locken machen? Mit den nachfolgenden Techniken und Tricks können Sie sandte Wellen oder wilde Kringel problemlos in Ihr Haarstyling mit einbeziehen.

Wenn Sie sich bisher vor dem Haarstyling zum Beispiel mit dem Lockenstab gescheut haben, weil Sie dachten, dass Locken machen lange dauert, können wir Sie beruhigen, denn nicht alle Varianten beanspruchen viel Zeit. Es kommt auch immer darauf an, welche Art von Locken Sie sich machen möchten, welche Haarlänge und welche Haarstruktur Sie haben.

Beauty-Tutorial

Schwungvolle Locken

Beauty-Tutorial: Schwungvolle Locken

Wir empfehlen Ihnen diesen.

Locken machen mit Hitze

Locken machen funktioniert nicht nur ohne Hitze, auch mit Hitze entstehen prachtvolle Wellen. Zu den klassischen Methoden zählen vor allem das Glätteisen, außerdem Lockenstab, Lockenwickler und Warmluftbürste. Sie sind besonders leicht anzuwenden und zaubern ein tolles Ergebnis.

Bei der Verwendung der Geräte sollten Sie in jedem Fall daran denken, dass Hitze die Haare beansprucht. Vorab empfiehlt es sich deshalb, einen Hitzeschutz aufzutragen und Ihr Haar danach mit Pflegeprodukten ausgiebig zu verwöhnen.

Locken mit Glätteisen

Sie träumen von glamourösen Wellen, wilden Korkenzieherlocken oder Beach Waves? Dieses Glätteisen glättet nicht nur die Haare, es zaubert auch wunderschöne Locken.
Kaufen können Sie es hier.

Für das Haarstyling müssen die Haare trocken sein. Tragen Sie vorher einen Hitzeschutz auf, um das Haar nicht zu schädigen, und kämmen Sie dann die Haare gut durch. Setzen Sie anschließend das Glätteisen bei niedriger bis mittlerer Temperatur oben am Haaransatz an, drehen Sie dann die Strähne um den geöffneten Stab, drücken Sie den Stab zusammen und ziehen Sie ihn langsam bis zur Haarspitze herunter. Fixieren Sie zum Schluss die Locken mit etwas Haarspray.

Tipp: Halten Sie das Glätteisen vertikal, entstehen Korkenzieherlocken.
Je horizontaler Sie das Glätteisen halten, desto weicher werden die Locken.

Locken mit Lockenstab

Der Lockenstab wird nur im trockenen Haar angewendet. Verteilen Sie Lockenschaum im Haar und kneten Sie es gut durch. Hitzeschutz ist ebenfalls wichtig. Wickeln Sie dann die Strähne um den Lockenstab, lösen Sie sie nach etwa zehn Sekunden und lassen Sie die Strähne auskühlen. Beugen Sie sich mit Ihren Haaren nach vorne, schütteln Sie sie und fixieren Sie die Locken mit Haarspray.

Tipp: Um große Locken zu erzeugen, verwenden Sie einen breiten Aufsatz auf dem Lockenstab, für kleine Locken nehmen Sie bitte schmale Aufsätze.

Bestellen Sie ihn hier.

Locken mit Locken-Curler

Mit möglichst wenig Aufwand zaubern Sie mit einem Locken-Curler eine tolle Löwenmähne. Vor dem Styling sollten Sie einen Hitzeschutz auftragen.

Je nach Lockungsgrad wird vorab die Temperatur eingestellt, die Schere um die zu lockende Strähne schließt und der Motor beginnt, die Strähne ins Innere der Keramikkammer zu ziehen. In Sekundenschnelle entstehen so aus den glatt herabhängenden Strähnen strahlend schöne Locken.

Empfehlenswert ist dieser.

Locken föhnen

Wickeln Sie je eine Haarsträhne vom Ansatz abwärts auf die Warmluftbürste, föhnen Sie die Strähne, bis sie trocken ist und lassen Sie sie nach circa eine Minute los.

Tipp: Je größer der Bürstenkopf, desto größer sind die Locken.

Diese ist besonders toll.

Wellen und Locken machen ohne Hitze

Locken machen ohne Hitze ist definitiv die schonendere Variante fürs Haar. Sanfte und natürlich schöne Locken bekommen Sie mit diesen Tricks auch ohne Hitze hin:

1. Locken mit Lockenwickler

Kneten Sie zu Beginn etwas Schaumfestiger ins handtuchtrockene Haar, teilen Sie die Haare in drei Partien auf: Deckhaar, linke und rechte Seite. Teilen Sie eine dünne Strähne ab, ziehen Sie sie straff und drehen Sie sie mit der Spitze beginnend auf den Lockenwickler. Sollten die Wickler nicht halten, fixieren Sie sie mit Haarklammern. Wiederholen Sie den Vorgang, bis alle Haare verwendet wurden.

Besonders gut sind diese Wickler.

Föhnen Sie dann das Haar für etwa zehn Minuten an und lassen Sie die Lockenwickler für mindestens drei Stunden in den Haaren. Lösen Sie dann die Wickler, bringen Sie die Locken mit den Fingern in Form und fixieren Sie sie mit Haarspray.

Dieser Föhn ist besonders gut.

Tipp: Bei dem beliebten Haarstyling gilt: Je größer der Durchmesser der Lockenwickler, desto größer sind die Locken.

2. Lockige Haare mit Haarband

Setzen Sie ein Haarband auf und wickeln Sie Ihr feuchtes Haar Strähne für Strähne um das Band. Je nach Lockenstärke können Sie bis zum nächsten Morgen abwarten oder aber Sie ziehen die Haare nach etwa sechs Stunden vorsichtig heraus, entwirren sie, lösen das Haarband und schütteln sie über Kopf.

Praktische Haarbänder gibt es hier.

3. Locken machen über Nacht

Für sanfte Beach Waves sprühen Sie die handtuchtrockenen Längen nach dem Haarewaschen mit Sea-Salt-Spray ein, flechten das Haar im Nacken zusammen und fixieren es mit einem Haargummi.

Dieses Sea-Salt-Spray ist empfehlenswert.

Am nächsten Morgen die Haare ausschütteln, eine walnussgroße Portion Volumenmousse in den Ansatz kneten und leicht durchkämmen. Fertig sind die lässigen Beach Waves - und das ganz ohne Hitze!

Tipp: Je enger der geflochtene Zopf, desto schmaler sind die Locken.

Beach Waves

Natürlicher Strandlook: Sanfte Wellen mit Salzspray zaubern

Schauspielerin Blake Lively mit Beach Waves

4. Locken mit Papilotten

Papilotten sind zurück! Die mit Schaumstoff umwickelten Drahtstäbe sind besonders haarschonend und zaubern romantische Papilotten-Locken. Alternativ können Sie auch Küchenrolle oder Alufolie in etwa 15 Zentimeter lange Streifen abreißen und zusammenrollen, bis ein langer Stab entsteht.

Diese Papilotten sind super bewertet.

Kneten Sie das feuchte Haar nach dem Waschen mit einem Stylingschaum gut durch, wickeln Sie Strähne für Strähne mit der Spitze beginnend auf die Papilotte und drehen Sie die Papilotte um die eigene Achse in Richtung Kopf. Die Breite der Strähne bestimmt die Feinheit der Locke: Je schmaler die Strähnen, desto feiner die Locken.

Verknoten Sie die Enden der Papilotte miteinander und lassen Sie die Haare über Nacht trocknen. Drehen Sie die Papilotten vorsichtig auseiander und fixieren Sie die Locken mit Haarspray.

Tipp: Wenn Sie vor dem Aufwickeln die Strähnen noch etwas ungezäumt lassen, verstärkt sich der Lockeneffekt und Korkenzieherlocken entstehen.

Locken machen

Locken über Nacht: 5 Frisuren für die Lockenpracht

Locken über Nacht lassen sich schneller zaubern als gedacht

So halten Locken besonders lange

  • Waschen Sie Ihr Haar am Tag vor dem Projekt Locken machen. In frisch gewaschenem Haar halten sich Locken oft nicht lang.
  • Weniger ist mehr. Verwenden Sie nicht Unmengen an Haarspray, um die Locken zu fixieren, denn das kann die Haare zusätzlich beschweren.
  • Verzichten Sie auf Conditioner, die dadurch entstehende Glätte und glatte Struktur machen das Haar ebenfalls schwer und ziehen es nach unten.
  • Texturspray macht die Haare griffiger. Sprühen Sie vor dem Stylen etwas Spray in die Haare und drehen Sie dann die Strähnen um den Lockenstab. Das lässt die Locken nicht nur natürlich aussehen, sondern auch länger halten.
  • Sie besitzen eher feines Haar? Kneten Sie, bevor Sie die Locken machen, eine walnussgroße Portion Schaumfestiger in Ihr Haar. Damit halten die Locken nicht nur länger, auch das Stylen geht einfacher von der Hand.
  • Bei glattem Haar sollten Sie ebenfalls darauf achten, vor dem Styling zu einem Schaumfestiger oder ein Mousse zu greifen, dadurch werden die Locken schon vorher fixiert und halten länger.
  • Sie haben sehr fettiges Haar und müssen Ihr Haar jeden Tag waschen? Verzichten Sie vor dem Locken machen unbedingt auf eine Spülung oder Haarkur, denn die Pflegeprodukte machen das Haar zwar geschmeidig, aber dadurch halten die Locken nicht lange.
Themen

Erfahren Sie mehr: