Lange Haare wachsen lassen: Haare wie Rapunzel – in 15 einfachen Schritten

Sie möchten sich lange Haare wachsen lassen? Kein Problem, GALA verrät mit welchen alltäglichen Tipps und Tricks Sie Ihrem Wunsch nach einer langen Mähne schnell näher kommen

Die US-amerikanische Schauspielerin Blake Lively ist besonders bekannt für ihre gesunden kräftigen langen Haare

Sagen wir es, wie es ist: Wirklich sehr viele Frauen wünschen sich lange Haare. Stars wie Shakira, Beyoncé oder Blake Lively sind bekannt für ihr gesundes kräftiges Haar. Doch nicht jeder Frau gelingt es auf Anhieb, eine lange Wallemähne zu züchten. Der Grund: Die Haare brechen ab, bevor sie lang wachsen können.

Sie brauchen zuerst ein Bewusstsein dafür, was Ihren Haaren gut tut und was nicht. Mit diesem Wissen können Sie ganz viel dazu beitragen, Ihre Haare schneller und gesünder wachsen zu lassen. Sie werden überrascht sein, welche alltäglichen Tipps und Tricks helfen können.

Stars mit Extensions

Lange Haare über Nacht

Ihren schicken Pixie Cut trägt Katy Perry nicht mehr ...
"Wie heißt du, Baby?", kommentiert Katy Perry dieses Foto auf Instagram und kassiert dafür schnell rund 2,5 Millionen Likes. Die Sängerin hat sich von ihrem kurzes Pixie Cut verabschiedet und trägt jetzt eine frisch blondierte, schulterlange Wallemähne. Offenbar lässt Katy hier mit Extensions nachhelfen – macht aber nichts, sieht trotzdem super aus!
Lily Allen ist in Sachen Haaren äußerst experimentierfreudig. Nach zuletzt schulterlangen und glatten Haaren zeigt sich die Sängerin in London nun frisch erblondet und mit extrem langen Extensions. Die Haare, die sie über eine Schulter gelegt hat, gehen Lily fast bis zur Hüfte. Ihre Frisur pimpt sie mit einer glitzernden Haarspange auf. 
Kim Gloss hat über Nacht zugelegt: Pünktlich zu ihrem 26. Geburtstag trägt die Sängerin ihre Haare wieder lang. Zu diesem Instagram-Posting schreibt sie: "Endlich wieder schöne lange Haare" und beweist mit Vorher-Nachher-Fotos den enormen Unterschied. 

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Ganz Ungeduldige können natürlich auch über eine vom Friseur durchgeführte Haarverlängerung nachdenken. Dies kann gute eine Methode für den Übergang sein – auf lange Sicht strapaziert es den Geldbeutel sehr.

1. Haare individuell pflegen – die perfekte Pflegeroutine finden

So individuell wie der Charakter von Frauen ist, so einzigartig ist auch unser Haar. Gelockt, gewellt oder glatt: Haarstruktur und –farbe sind abhängig von unseren Gen-Pools. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für langes Haar ist die Haarpflege. Daher sollten Sie Ihren Haartyp kennen. Vom Shampoo bis zur Haarkur – es bedarf einer individueller Pflege, um dem eigenen Typ gerecht zu werden. Denn nur wenn das Haar gesund ist, kann es kräftig und schnell nachwachsen.

2. Haarkur: Treatments mit Ölen für eine intakte Haarstruktur

Wenn wir schon beim Thema Pflege sind: Ja, auch Ihr Haar braucht hin und wieder etwas Beachtung und Liebe. Verwöhnen Sie es mindestens einmal pro Woche mit einem Intensiv-Treatment. Das kann eine intensive Pflege mit einer Kur oder einem Haaröl sein, ganz wie Sie und Ihr Haar es mögen. Ein Geheimtipp für gesundes langes Haar soll Rosmarinöl sein (erhältlich in Apotheken, Reformhäusern und im Onlinehandel).

Anwendung: Vermischen Sie zuerst sechs Tropfen Rosmarinöl und einem Teelöffel Oliven- oder Kokosöl. Nach der Haarwäsche einfach gleichmäßig auf den Haaren und der Kopfhaut verteilen und anschließend mit kaltem Wasser ausspülen. Falls Ihnen das zu ölig ist, können Sie alternativ zehn Tropfen in Ihr Shampoo geben.

Profi-Tipp für die Pragmatischen unter uns: Viele Pflegemittel können Sie auch abends ins handtuchtrockene Haar geben und über Nacht einwirken lassen. Mit der Dusche am nächsten Morgen spülen Sie die Kur oder das Öl gründlich aus. Das Öl verbessert die Durchblutung der Kopfhaut, fördert somit die Nährstoffversorgung des Haars und verleiht ihm einen gesunden Glanz.

3. Silikone in Pflegeprodukten meiden

Glanz und mehr Gesundheit im Haar erhalten Sie allerdings nur, wenn Sie die Finger von Pflegeprodukten mit Silikonen lassen. Diese legen einen Film auf jede einzelne Strähne und verhindern so das Eindringen der wichtigen Pflegestoffe in das Haarinnere. Kaputte Haare sind der Hauptgrund für spröde und brüchige Spitzen. Verzichten Sie daher komplett auf Pflegeprodukte mit Silikonen – nur so erhält ihr Haar die reelle Chance, Pflegestoffe aufzunehmen und munter zu gedeihen. Das Gleiche gilt übrigens für Alkohol (siehe nächsten Punkt).

4. Alkoholfreie Stylingprodukte verwenden

Werfen Sie mal einen Blick in die Auswahl Ihrer persönlichen Stylingprodukte. Ist Ihr Haarspray mit Sprit versehen? Alkohol in den Produkten entzieht der Mähne Power. Wer sich alkoholhaltige Sprays und Festigern verkneift, vermeidet einen stumpfen und spröden Schopf. Wieder ein wesentlicher Schritt in Richtung lange Haare.

5. Auf einem Seidenkissen schlafen

Der absolute Geheimtipp lautet: Betten Sie Ihren Kopf auf einem Seidenkissen. Der Vorteil von Seide? Durch die glatte Seitenfaser wird das Haar nicht aufgeraut. Lange Locken können alternativ auch zu einem französischen Zopf geflochten werden.

6. Shampoos mit Koffein verwenden

Wenn Sie sich ohnehin jeden Tag die Haare waschen, sind koffeinhaltige Shampoos echte Wachstumsbooster. Warum? Das Koffein pusht das Haarwachstum in den Wurzeln. Tipp: Um die Wirksamkeit von koffeinhaltigen Shampoos zu garantieren, verwenden Sie es täglich. Der Wirkstoff Koffein hält sich nur rund 24 Stunden in der Kopfhaut.

Ist tägliches Haare waschen schädlich?

Die tägliche Haarwäsche ist ein „Kann“, kein „Muss“, verrät Star-Frisör Udo Walz gegenüber der „Apotheken Umschau“. Wichtig ist dem Promifriseur, dass dabei die Kopfhaut nicht übermäßig aktiviert wird. Denn: „Wer die Kopfhaut bei der Wäsche zu stark massiert, regt die Produktion der Talgdrüsen an und das macht die Haare fettig“, so Walz.

Außerdem sollten Sie „nach jeder Wäsche kalt nachspülen. Das schließt die Schuppenschicht des Haares und fördert den Glanz“, so der Experte. Das Fazit: Tägliches Haare waschen lähmt das Wachstum nicht und ist auch nicht schädlich. Walz verrät: „Die Shampoos sind sogar mittlerweile darauf ausgelegt.“

7. Nasses Haar vorsichtig kämmen

Gehen Sie unbedingt sorgsam mit nassen Haaren um. Warum? Durch die Feuchtigkeit ist die Struktur einer Strähne aufgequollen und besonders empfindlich. Die Schuppenschicht – die im trockenen Zustand das Haar fest umschließt – liegt nass nicht mehr eng am Haarschaft an. So ist das Haar besonders weich, sensibel und anfällig. Kämmen Sie daher Ihr Haar im komplett nassen Zustand nicht - und falls doch bitte nur mit einem grobzinkigen Kamm.

8. Keinen Handtuchturban binden

Achtung, Staunässe! Wie wir bereits wissen, ist nasses Haar besonders empfindlich. Tupfen Sie nach der Wäsche Ihr Haar vorsichtig mit einem trockenem Handtuch ab und vermeiden Sie ein zu festes reißen oder zerren. Das verträgt der nasse Schopf nicht. Auch weil dicke herkömmliche Handtücher in Form eines Turbans die Nässe speichern und die Haare unnötig strapazieren, raten wir von so genannten Handtuchturbanen ab.

Falls Sie ein echter Fan dieser Methode sind dann benutzen Sie dafür in Zukunft Handtücher aus Mikrofaser. Die leichten Reisehandtücher schaden dem Schopf nicht und nehmen eine große Menge Feuchtigkeit auf.

9. Haare schneiden für langes Haar

Ja das klingt paradox, ist aber wahr! Wer eine gesunde Mähne züchtet, sollte möglichst alle acht bis zehn Wochen zum Frisör seines Vertrauens gehen und sich die Spitzen schneiden lassen. Denn unser Kopf ist im Alltag einfach vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Durch die mechanische Reibung auf der Kleidung etwa wird das Haar sich spalten, egal wie gut Sie es pflegen. Und weil Spliss bis zum Ansatz hoch wandert, die kaputten Spitzen lieber abschneiden lassen.

Frisörtermin nach Mondkalender

Haare schneller wachsen lassen

Mondkalender Haare schneiden

Wussten Sie eigentlich, dass die Anhänger des Mondkalenders auch auf einen richtigen Zeitpunkt zum Haare schneiden setzen?

10. Fön, Lockenstab und Glätteisen weitestgehend vermeiden

Wer seine Haare lang wachsen lassen möchte, sollte möglichst auf Hitze verzichten. Das heißt konkret: Meiden Sie strapaziöse Stylings mit Lockenstab und Glätteisen. Und falls Sie einfach nicht die Finger davon lassen können, verwenden Sie moderne Geräte mit Keramikbeschichtungen, die das Haar besser schützen. Auch der Fön sollte nur selten zum Einsatz kommen. Wie das gehen soll? Im Sommer stellt sich die Frage wohl kaum, die Haare können einfach an der Luft trocknen. Aber im Winter speichern die nassen Haare die Kälte, transportieren sie zur Kopfhaut und wir verlieren Wärme über den Kopf. Da bibbern uns schon beim Lesen die Lippen. So funktioniert's ...

... Fön richtig benutzen!

Halten wir bis hier hin fest: Die Haare am besten nicht nass kämmen und gleichzeitig auf Hitze verzichten. Das geht zusammen, und zwar so: Falls Sie noch einen älteren Fön besitzen, dann am besten auf mittlerer Stufe mit 30 cm Abstand föhnen. Das Gerät dabei immer hin- und herbewegen, um die Hitze gleichmäßig zu verteilen (so trocknen die Haare sogar schneller). Die meisten neueren Modelle haben bereits eine kalte Stufe integriert, mit der Sie am Ende nochmal das gesamte Haar durchpusten sollten. Mit dem Effekt, dass sich die Schuppenschicht wieder schließt und nichts passieren kann.

11. Das richtige Zopfgummi wählen

Augen auf beim Zopfgummikauf! Das ist tatsächlich das einfachste Mittel gegen Spliss. Haarbänder mit Metallteil rauen die Haaroberfläche auf und sorgen so für Haarbruch. Weiche Spiralhaargummis aus Silikon liegen genau aus diesem Grund im Trend. Grundsätzlich gilt: Binden Sie den Zopf nie zu fest. Oder Sie lassen Ihr Haar offen, wann immer es möglich ist. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Bei einer gewissen Länge bleiben die eigenen Haarspitzen auch gerne mal in Reißverschlüssen hängen. You better watch out.

12. Haare beim Workout schützen

Apropos Alltag und äußere Einflüsse: Sie sind ein Fitness-Lover? Super, Sport und eine gesunde Ernährung spiegeln sich in Haut und Haar wieder. Bevor es an das nächste Workout geht, empfehlen wir Ihnen, statt eines Pferdeschwanzes einen Dutt zu binden. So bleiben die empfindlichen Spitzen geschützt.

13. Lange Haare wachsen lassen dank ausgewogener Ernährung

Vitamin C sorgt für die Bindung von Eisen an die roten Blutkörperchen. So werden auch die Haarwurzeln besser damit versorgt. Reich an Vitamin C sind Lebensmittel wie Brokkoli, Spinat und Zitrusfrüchte. Wer lange Haare haben möchte, sollte sich also ausgewogen ernähren.

14. Lange Haare schneller wachsen lasen mit Biotin, OPC und Hirse

Mittlerweile kursieren ziemlich viele Nahrungsergänzungsmittel im Handel. Die Hersteller haben den besonderen Wert von Vitalstoffen für schnelleres und kräftigeres Haarwachstun erkannt. Doch nicht alle Hersteller halten, was sie in ihren Werbebotschaften versprechen. Wirksame Präparate enthalten vor allem Vitamine aus dem B-Komplex (wie etwa Biotin), außerdem noch Mineralstoffe wie Kupfer, Zink und Selen. Gute Produkte werden meist mit exklusiven Pflanzenstoffen abgerundet. Als besonders wirksam gelten Hirseextrakt, Bockshornklee und OPC.

Hirse

Die glutenfreie Getreideart ist in manchen Teilen dieser Welt, Nordafrika zum Beispiel, ein Grundnahrungsmittel. Auch wenn Hirse in Deutschland nicht im Rampenlicht steht, gewinnt das Getreide jüngst an Bedeutung. Darin enthalten sind Kieselsäure und Fluor, die

  • das Wachstum von Nägeln und Haaren unterstützen,
  • dem Haar zu neuem Glanz verhelfen, sowie
  • Zähne und Knochen stärken sollen.

Bockshornklee – Wunderwaffe gegen Haarausfall

Bockshornklee ist eine bekannte Heilpflanze, deren Samen ätherische Öle, Proteine und Steroidsaponine enthält. Bei anlagebedingtem Haarausfall sollen diese Samen Wunder bewirken. Denn kurbelt Bockshornklee nicht nur das Haarwachstum an, soll es zugleich dem Schrumpfen der Strukturen verhindern, welche die Haarwurzel umgeben und so das Haar in der Haut verankern. Eine wissenschaftliche Untersuchung bestätigt: Durch die Einnahme von Haarkapseln, die neben Bockshornklee noch weitere Vitalstoffe enthalten, nimmt der Haardurchmesser in der Wachstumsphase zu und die Anzahl der ausfallenden Haare nimmt ab.

OPC (Oligomere Proanthocyanidine)

Diese sekundären Pflanzenstoffe sind unter anderem in Erdnüssen, Heidelbeeren, Cranberry und Traubenkernen aufzufinden. OPC sind besonders beliebt, da Antioxidantien unsere Zellen vor freien Radikalen schützen und so zum Erhalt unserer Gesundheit beitragen. (Freie Radikale stehen am Anfang vieler Gesundheitsbeschwerden: Sie greifen unsere Zellen an und können diese funktionsuntüchtig machen). So soll OPC Krankheiten vorbeugen, Alterungsprozessen entgegenwirken und das Haarwachstum ankurbeln. Daher sehen manche Menschen OPC als eine Art Wundermittel an.

15. Mineralwasser für mehr Glanz

Ob in Hamburg oder München, unser Leitungswasser ist immer kalkhaltig. Der Kalk in unserem Wasser legt sich wie ein Mantel um unser Haar. Daher gibt es Frauen, die auf Mineralwasser schwören, um glanzloses und stumpfes Haar zu vermeiden. Dazu spülen sie einmal in der Woche ihr Haar mit einem Liter Mineralwasser ohne Kohlensäure ab, um mehr Glanz ins Haar zu bringen.

Jetzt wissen Sie, wie Haarbruch vermieden werden kann und wie Ihr Schopf Zentimeter für Zentimeter an Länge gewinnt. Zu guter Letzt heißt es: Geduld, Geduld und nochmal Geduld. GALA drückt Ihnen die Daumen beim Haare lang wachsen lassen. Bald schon werden Sie Haare wie Rapunzel haben.

Langhaarfrisuren

Die Traummähnen der Stars

Blake Lively ist bekannt für ihre lange, gepflegte Mähne. Hier hat die Schauspielerin ihre welligen Haare ein wenig gezügelt. Die obere Strähne wurde mithilfe einer Haarspange aus dem geklemmt.
Blake Lively kann aber auch so: Hier lässt sie ihrer welligen, voluminösen Mähne den Vortritt. Bei so einer Frisur bedarf es nicht mehr viel auffälligem Make-up.
Auf der Bühne lässt Jennifer Lopez ihrer wilden Mähne gerne freien Lauf.
Nicht weniger sexy ist dieser Look: Die obere Partie der Haare wurde bei Jennifer streng nach hinten gesteckt. Der Rest des Haars fällt - sorgfältig geglättet - über ihre Schultern. 

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