Die Bob-Frisur: Everybody's Darling

Der Bob gehört schon lange zu den beliebtesten Trendfrisuren bei Frauen. Und das nicht ohne Grunde: Wie kaum ein anderer Haarschnitt steht der Bob fast jeder Frau – egal, welche Gesichtsform sie hat oder welche Struktur ihre Haar aufweisen.

Was definiert den Bob?

Kinnlang und in klassischer Form geschnitten, gehörte der Bob ursprünglich mal zu den Kurzhaarfrisuren. Schon im Alten Ägypten trugen Männer und Frauen eine dem Bob ähnliche Pagenfrisur mit geradem Pony. So richtig in Mode kam der Bob Anfang der 1920er Jahre als Ausdruck eines neuen, emanzipierten Frauenbildes. Der kinnlange klare Unisex-Haarschnitt bekam viele Namen: Neben Bubikopf oder Pagenschnitt, wurde die Frisur auch als Garçon-Schnitt (abgeleitet von “garçon”, “Junge”) bezeichnet. Letzterer zeichnete sich durch besonders kurz geschnittenes Haar bis zum Ohrläppchen und einen geraden Pony aus.

Wer hat's erfunden?

Der britische Star-Friseur löste einen regelrechten Bob-Boom aus, als er der Schauspielerin Nancy Kwan eine vereinfachte Variante des Garçon-Schnittes verpasste, die in internationalen Mode-Magazinen wie der VOGUE erschien. Der Clue: Ganz ohne aufwendiges Styling, fielen die Haare immer wieder in die ursprüngliche Position zurück. So rief Star-Coiffeur Sassoon: „Shake it, Baby!“, nachdem er Frauen diesen Cut schnitt.Klassischer Bob: was verstehen wir heute darunter?

Dieser Bob-Schnitt der Schauspielerin Nancy Kwan machte ihn berühmt: Vidal Sassoon revolutionierte mit seinen innovativen Haarschnitten die Frauen-Frisuren der 60er Jahre. Dies Foto ist das Filmplakat seiner autobiografischen Dokumentation "Wie ein Mann mit einer Schere die Welt ändert".

Der kurze Bob aka Short Bob

Auch heute noch definiert sich der klassische Bob durch seinen klaren Schnitt – nur nicht mehr auf Höhe der Ohren, sondern auf Höhe des Kinns. Mittlerweile gibt es unzählige Bob-Varianten auf den Frauenköpfen zu sehen. Verbreitete Abänderungen sind ein schräger Pony, ausgefranste Stirn-Partien oder eine asymmetrische Schnittweise, wie durch die Ex-"Spice-Girl"-Sängerin Victoria Beckham populär wurde.

Kurzer Bob + Klare Kante

Das kleine ABC der Bob-Kurzhaarfrisur

11.07.2018

kurzer Bob

Das sind die 4 Vorteile des Bobs

Und der Bob kann so vieles, wonach sich die meisten Frauen sehnen: Ob Lob oder Shag - die kinnumspielenden Haarschnitte können regelrecht verjüngen, sehen modern aus und betonen die Gesichtszüge.

1. Die Bob-Frisur ist pflegeleicht

Die halblange Haarmähne ist schnell gewaschen und trocknet in Windeseile. 

2. Das Haar wirkt voller

Lange Haare sind schwer und liegen oft fest auf der Kopfhaut, weil die Längen das Haar nach unten ziehen. Ein Bob hat dieses Gewicht nicht, wodurch das Haar viel luftiger und damit voluminöser und voller wirkt. 

3. Die Bob-Frisur macht jünger

Das glauben Sie nicht? Dann machen Sie doch mal den Selbst-Test. Ziehen Sie ihre langen Haare so weit hoch, dass die Enden das Kinn umspielen. Na, wie sieht das aus?

4. Der Bob macht schlanker

Mit der optimalen Länge wirkt das Gesicht schmaler. Besonders wirksam ist hier der sogenannte Long Bob.

Der Long Bob

Der Long Bob ist unkompliziert und vielseitig. GALA zeigt fünf flotte Star-Styles á la Emma Stone und Co, die leicht nachzumachen sind.

Long Bob

Diese Bob-Styles tragen die Stars

10.07.2018

Long Bob

Stufiger Bob

Bisher steht der Bob stets für einen klaren Schnitt auf Ohr-, Kinn- oder Schulterlänge. Man sagt, der Bob steht jeder Frau. Doch was machen, wenn die Haare herunterhängen wie Spaghetti? GALA kennt die Antwort: Auf die Fransen, fertig, los! Erfahren Sie alle Vorteile des gestuften Bob und wem die Frisur eigentlich steht:

Stufiger Bob

Von wegen klare Kante

11.07.2018

stufiger Bob

Bob-Frisuren

Da der Bob nie aus der Mode kommt und stets weiterentwickelt wird, wissen Sie nun. Doch welche Formen und Variationen der Frisur es gibt bisher? Die Antwort auf diese Frage haben wir für Sie zusammengefasst: 

Bob-Frisuren

Diese Bob-Styles gibt es!

06.07.2018

Auch Keira Knightley trägt immer mal wieder verschiedenste Bob-Variationen.

Falscher Bob

Nicole Richie probiert den "falschen Bob" für ein Event lang aus.

Der falsche Bob, im Französischen auch "faux Bob" genannt ist die Bob-Variante für die Angsthasen unter den Frauen. Wem der Gang zum Frisur ein zu krasser Schritt ist, der kann die Frisur auch vortäuschen. Dabei wird der Schnitt durch das Feststecken der Haare nur vorgetäuscht. Stars wie Nicole Richie (siehe Foto), Emma Watson und Taylor Swift haben Look zeitweise für sich getestet.

Stars, die Bob-Frisuren tragen

Es gibt eine Reihe berühmter Vertreterinnen, die sich dem Bob-Haarschnitt verschrieben haben. Anbei eine Auswahl von Hollywood-Damen aus der Welt der Mode, Film und Gesang:

  • Coco Chanel
  • Selena Gomez
  • Katie Holmes
  • Joey King
  • Eva Longoria
  • Mireille Mathieu
  • Katy Perry
  • Diana Spencer
  • Anna Wintour
  • Angelina Jolie
  • Taylor Swift
Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche