Zandra Rhodes: Meine Kleidung reflektiert mich

Designerin Zandra Rhodes bringt mit ihren Kreationen ihre Persönlichkeit zum Ausdruck.

Ihre Kollektionen spiegeln die Ansichten von Zandra Rhodes wider.

Die berühmte Designerin gestand in einem Interview, dass sie schon immer eine sehr leidenschaftliche und stolze Person war. Ihre Persönlichkeit reflektiert die Britin nicht nur mit ihren grellen pinkfarbenen Haaren und Body Art sondern auch durch ihre Designs. "Ich verstecke mich nie. Ich bin von Natur aus sehr mutig und frech - das drücke ich mit meiner Mode aus. Ich habe auf meinem Oberschenkel eine Tätowierung, eine kleine Lilie. Die habe ich mir 1973 stechen lassen", verriet sie dem britischen Magazin 'Stylist'.

Rhodes hat sich noch nie als Teil der etablierten Norm begriffen. So weichen auch ihre Kollektionen von vielen anderen Designer-Looks ab. Ihre Kleider sind zerschnitten, weisen metallische Details und jede Menge Sicherheitsnadeln auf. "[Ich bin] wohl eher ein Kämpfer [als ein Liebhaber]", sinnierte sie. "Für mich ist Feminismus ein sinnloses Wort, das keine Bedeutung hat. Man muss Stärke und Selbstvertrauen nicht betiteln, man muss einfach man selbst sein."

In einigen Aspekten ihres Lebens setzt die Modeschöpferin dann aber doch auf konventionelle Richtlinien. Wie viele Frauen tendiert sie dazu, ihre Handtasche mit allerlei Kram zu beladen. So befindet sich in ihrer Handtasche "ein Handy, mein Schlüssel, Make-up, eine Kamera, mein Portemonnaie, ein Tagebuch, Bleistifte und Kulis, Kopfschmerztabletten, eine Sonnenbrille und noch mehrere andere Brillen."

Abschließend erinnerte sich Zandra Rhodes an eines ihrer wichtigsten Erlebnisse - eine Auszeichnung der britischen Königsfamilie für ihre Dienste in der Modeindustrie: "Als ich den CBE-Award von der Königin bekam, war ich extrem stolz!"

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