Yiqing Yin Model: Kleidung ist meine Zuflucht

Designerin Yiqing Yin reiste in ihrer Jugend viel und so wurde ihre Kleidung so etwas wie ihr Zufluchtsort

Yiqing Yin fand schon immer Trost in ihren Kleidern.

Die Designerin wuchs in China, Frankreich und Australien auf, was viele Reisen bedeutete. Mittlerweile hat sie sich in der Pariser Modeszene etabliert und entwirft gerade eine eigene Kosmetiktasche für Lancôme. Aber die gebürtige Chinesin kann sich noch gut an vergangene Zeiten erinnern: "Jedes Mal, wenn ich an einen unbekannten Ort ohne Kontakte ankam, war meine Kleidung das Einzige, was mir eine Identität verschaffte. Das war mein gewohnter Zufluchtsort", offenbarte die Modeschöpferin gegenüber der britischen Zeitung "The Independent". "Als wir an der Uni Stoffe studierten, war es Liebe auf den ersten Blick. Für mich beginnt Kleidung mit dem Stoff, der alles andere diktiert. Wie eine sich bewegende Skulptur."

Neben Yiqing Yin erhielten Simon Porte Jacquemus und Alexandre Vauthier die Chance, eine Kosmetiktasche für Lancôme zu entwerfen - die einzige Auflage, die sie bekamen, war, dass sie nicht auf die Rose als Logo verzichten durften. "Auf ihre eigene Art repräsentieren diese drei die neue Bewegung in der französischen Mode", lobte Lancôme-Chefin Françoise Lehmann ihre Kandidaten. "Wir baten sie darum, sich ein Luxus-Accessoire für Make-up in limitierter Auflage auszudenken. Diese Stars von heute und morgen werden ihre gewagte und individuelle Vision von Luxus und Weiblichkeit präsentieren."

Die Kooperation trägt den Titel Nouvelle Vague und die drei Entwürfe werden diesen Monat zu kaufen sein.

Porte Jacquemus dachte sich eine Gürteltasche in Pink aus: "Ich kenne mich in der Beauty-Welt nicht aus", gab der Kollege von Yiqing Yin zu. "Ich wollte etwas machen, das die Leute nicht erwarten und es sollte auch witzig sein."

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