Was tun bei Spätakne?: Auch Erwachsene leiden unter Akne

Pickel beschränken sich nicht immer auf das Teenie-Alter, auch Erwachsene können noch Akne bekommen.

Akne verbinden die meisten Menschen mit Jugendlichen, dabei kann das Hautproblem auch später auftreten.

Aktuelle Studien belegen, dass die Zahl der von sogenannter Spätakne betroffenen Frauen um 50% gestiegen ist. Überraschenderweise kam heraus, dass das Durchschnittsalter der an Akne Leidenden vor zwei Jahrzehnten noch bei 20 Jahren lag, während es heute bis auf 30 gestiegen ist. Da wir also auch nach der Pubertät nicht vor Pickeln sicher sind, sollten wir mehr darüber wissen.

Wie entsteht eigentlich Akne? Die meisten Hautexperten glauben, dass eine Zunahme des männlichen Hormons Testosteron die Hauptursache darstellt. Dadurch wird in der Haut ein Überschuss an Talg produziert; diese ölige Substanz wird in einer gewissen Menge gebraucht, um die Haut geschmeidig zu halten. Zu viel davon lagert sich jedoch auf der Haut ab und verstopft zusammen mit abgestorbenen Hautzellen die Poren. Das wiederum ist die ideale Brutstätte für Bakterien, und so entsteht Akne.

Es gibt eine unübersehbare Produktflut, die reine Haut verspricht, aber wie rückt man den Hautunreinheiten am besten zu Leibe?

Irgendwann verschwindet die Akne von selbst wieder, aber das kann Jahre dauern. Darum erfreuen sich alle Hilfe versprechenden Mittel großer Beliebtheit. Produkte mit Salicylsäure helfen, Pickel zu reduzieren. Benzoylperoxid ist ebenfalls ein vielversprechender Wirkstoff.

Wenn frei verkäufliche Pflegeprodukte nicht weiterhelfen, sollten Sie mit Ihrem Hausarzt oder einem Dermatologen sprechen. So können mögliche Ursachen identifiziert und behandelt werden. In extremen Fällen wird beispielsweise auch Retinsäure verordnet, die die Talgdrüsen verkleinert.

Themen

Erfahren Sie mehr: