Vionnet: Mix aus Architektur und Natur

Das Modehaus Vionnet kombiniert architektonische Elemente mit Einflüssen der Natur

Vionnet zeigte eine vielfältige Herbst/Winterkollektion 2014 auf der Paris Fashion Week.

Backstage erklärte Designerin Goga Ashkenazi, dass sie sich für ihre neue Kollektion gleichermaßen von der Architektur und von der Natur inspirieren ließ. Dies zeigte sich in der Struktur vieler Designs wie in langen in Falten gelegte Röcke und vielschichtige schulterfreie Oberteile mit scharfen Kanten. Die weiche Seite kam in Blumen-Appliqués und den 20.000 frischen Tulpen, die das Zelt dekorierten, zum Vorschein.

Die Herbst/Winterkollektion 2014 war sehr vielfältig. Die ersten Looks waren aus Filz gefertigt und zu den Highlights zählte ein grau, grün und weißes A-linienförmiges Midi-Kleid mit dicken Falten. Eine große weiße Blume auf der Vorderseite verzierte das Outfit. Etwas ungewöhnlich wirkte die Kombination aus einem ausgestellten wadenlangen grauen Rock mit einem babyblauen Baggy-Strickteil. Die Farbe Grün dominierte den Laufsteg. Nach den Filz-Looks präsentierten Models wattierte Jacken, die mit gestrickten Hosen kombiniert waren. Am Ende der Show hatte die Designerin noch ein paar gut ausgeführte schiefgeschnittene und drapierte Kleider im Angebot.

Alessandro Dell'Acqua präsentierte gestern seine Debütkollektion für Rochas in Paris und setzte auf eine abgemilderte und tragbare Punk-Ästhetik. Verzierungen, weiße Shirts, Mäntel, Schößchen und mit Glitzersteinen geschmückte Röcke machten die Kollektion aus. Aufgeblasene Proportionen und viele Lagen erwiesen sich als Schlüsselmotive, die Kollektion drehte sich insgesamt um exzessive Mode. Die Show eröffnete ein Model in einer beigefarbenen Schößchenweste mit einem weißen Quasten-Rock. Anschließend erschien ein Model in einem weißen Mantel mit gerundeten Schultern über einem Kleid in Nude auf dem Catwalk. Etwas auffälliger war dann eine schwarze, verzierte und glitzernde Schößchenbluse, die mit einem lockersitzenden burgunderfarbenen Schößchenrock mit einem Quastensaum kombiniert wurde. Dunkelrote Handschuhe und spitze Schuhe - beide ebenfalls mit Quasten versehen - ergänzten das Outfit.

Gareth Pugh blieb bei seinen typischen Designs in seiner Herbst/Wintershow 2014 treu: bombastische Formen, die zwar auf dem Laufsteg fantastisch aussahen, aber sonst kaum tragbar waren. Das erste Model war komplett in weiße Rüschen gehüllt, der Rock reichte bis zu den Knien hinunter. Die Unterschenkel waren von hohen Stiefeln bedeckt, dazu trug die Schöne ein riesiges weißes Tuch und eine Kopfbedeckung. Die einzige weitere Farbe war weiß, trichterförmige Krägen und viele Schichten zählten zu den Schlüsselelementen der Kollektion.

Heute geht es auf der Paris Fashion Week weiter mit den Modenschauen von Carven, Balmain, Nina Ricci und Lanvin.

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