Valentino: Historische Couture-Hommage

Das Modehaus Valentino ließ sich von vergangenen Zeiten für seine Herbst/Winter-Couture-Show inspirieren

Die Couture-Kollektion von Valentino erinnerte an die Kunst der Präraffaeliten.

Das Design-Duo Maria Grazia Chiuri und Pierpaolo Piccioli beschlossen gestern die Modenschauen der Couture Fashion Week in Paris. Schon der Chanel-Designer Karl Lagerfeld und Raf Simons von Dior brachten ihren Wunsch zum Ausdruck, historische Looks für die aktuellen Shows zu modernisieren und die Valentino-Designer folgten diesem Vorbild. "[Wir wollten] einen Moment festlegen, an dem wir zu den Wurzeln zurückkehren, um mit ihnen vorwärts zu streben und die Zukunft zu erfassen", zitierte "GraziaDaily.co.uk" die beiden.

In diesem Sinne fügte das Duo seinen typischen Silhouetten neue Akzente hinzu und verwendete reichlich Spitze für die Designs. Zu den Highlights zählte ein bodenlanges Spitzenkleid in einem sanften Grünbraun. Das raffiniert hoch geschnittene, aber schulterfreie und fast transparente Oberteil ging in einen weiten Rock über. Sonst zeigten die Models insgesamt wenig Haut, dennoch strahlten die Designs mit ihrer engen Passform genügend Sex-Appeal aus.

Fehlen durfte natürlich auch nicht eine Auswahl an gewickelten Abendkleidern im griechischen Stil, für die das Label bekannt ist. Dazu gesellten sich asymmetrische Looks und eine Form des klassischen Smokings.

Viktor & Rolf stellte gestern ebenfalls seine Couture-Kreationen zur Schau. Die 22 Designs waren alle aus Rotem-Teppich-Stoff direkt aus Hollywood gefertigt und in Kleider mit riesigen Schleifen verwandelt. Jean Paul Gaultier engagierte die Gewinnerin des Eurovision Song Contest Conchita Wurst (25, "Rise Like A Phoenix"), die seine Modenschau in einem schwarzen Kleid mit einem riesigen Rock und rotgoldenen Details sowie einem Schleier beschloss.

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