Tori Amos Weniger ist mehr

Tori Amos
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Musikerin Tori Amos ist der Meinung, dass man sich nicht ausziehen muss, um sexy zu sein

Tori Amos, 50, denkt, dass sich junge Stars heutzutage zu sehr entblättern.

Die amerikanische Sängerin ("Lady in Blue") ist in den 90er-Jahren berühmt geworden, nachdem sie mit einer erfolglosen Pop-Gruppe ihr Glück versuchte. Vor Kurzem veröffentlichte sie aber ihr 14. Studioalbum.

Ihre klassische Ausbildung und ihre eindringliche Stimme haben ihr über die Jahre acht Grammy-Nominierungen eingebracht, doch Tori befand, dass sich die weibliche Einstellung verändert habe. "Als ich in den frühen 90er-Jahren mit Björk und Polly [PJ Harvey] auf der Bildfläche erschien, war es nicht cool, übertrieben sexuell zu sein. Heute zieht sich jeder aus. Liegt es an den Führungskräften oder ist es auch eine kulturelle Forderung?", sinnierte sie gegenüber dem britischen Musikmagazin "Q". "Ich sehe das durch die Augen von Tash [ihrer Tochter] und sie mag die Musik von irgendwem, aber wird nicht von dem Image, das sie forcieren, verführt. Sie liebt Audrey Hepburn und von ihr sah man nicht viel Haut."

Die Publikation bat die Künstlerin, zehn Lebens-Regeln, nach denen sie lebe, aufzuzählen. Unter anderem riet sie, Beziehungen zu pflegen und niemals ein Opfer zu sein. Weiter enthüllte die Sängerin, dass sich ihr Talent nicht nur aufs Studio beschränke. "Ich ging früher öfters mit Freunden im Joshua Tree [Nationalpark in Kalifornien] campen und da herrschte die Regel "Stell sicher, dass deine Kühlbox kalt ist." In der Wüste kann alles ruiniert werden, besonders alles mit Mayonnaise. Ich mache tolle Sandwiches. Ich habe viele Jahre daran gearbeitet", lachte Tori Amos über ihre (hygienisch einwandfreien) Qualitäten neben dem Musik machen.

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