Stuart Weitzman: Verkauft er an Coach?

Angeblich stehen Stuart Weitzman und Coach kurz vor einer Vertragsunterzeichnung: Coach will das Label für 580 Millionen Dollar kaufen

Stuart Weitzman könnte bald in den Besitz von Coach übergehen.

Zwar gibt es noch andere Interessenten, die Luxusmarke soll allerdings an erster Stelle stehen.

Mit einer Bekanntgabe wird laut "WWD" in dieser Woche gerechnet, die Publikation mutmaßt, dass der Käufer des Schuhlabels über 580 Millionen Dollar [ca. 486 Millionen Euro] auf den Tisch legen wird.

Sollte Coach tatsächlich das Rennen machen, wäre es das erste Mal, dass eine Luxus-Accessoire-Firma eine andere Marke aufkauft.

Der Preis liegt übrigens weit unter dem, der zunächst für einen möglichen Verkauf von Stuart Weitzman überschlagen wurde. Zunächst sprach mach von 800 Millionen Dollar [670 Million Euro], nachdem sich die Kaufinteressenten einen Überblick verschafft hatten, wurden die Zahlen jedoch nach unten korrigiert.

Einer der wichtigen Punkte dafür ist die Frage, ob der namensgebende Designer nach einem Verkauf noch Teil des Unternehmens wäre. Derzeit ist noch nicht bekannt, ob Stuart Weitzman weiterhin an Bord bleiben würde.

Die Marke liegt aktuell hoch im Kurs, nachdem bekannt gegeben wurde, dass sein Nude-Style im vergangenen Jahr der beliebteste auf dem roten Teppich war. Dabei handelt es sich um einen Schuh mit hohem Absatz, schmalem Riemchen über den Zehen und einem weiteren um die Fessel herum. Der High Heel wurde von Stars wie Rosie Huntington-Whiteley, 27,, Lady Gaga (28, "Applause") und Jennifer Lawrence (24, "Silver Linings") getragen.

"Das ist ein Modell, das es schon seit vielen Jahren in der Branche gibt, aber er wurde nicht wirklich wahrgenommen und auch nicht promotet, ein klarer Schuh, der zu 90 Prozent aller Kleider passt. Unsere Version bietet hinten ein sehr heißes Schlüsselloch und wir platzierten den Absatz direkt am Ende des Schuhs, um das Bein zu strecken - etwas, was vor 20 Jahren technisch noch nicht möglich gewesen wäre", hatte Stuart Weitzman gegenüber der Zeitung "The Guardian" im vergangenen Monat erklärt.

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