Stuart Vevers Seine Vision für Coach

Stuart Vevers
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Designer Stuart Vevers wird die Coach-Tradition mit Jugendkultur verbinden, sobald er das Ruder bei dem Label in die Hand nimmt.

Stuart Vevers (39) verriet, in welche Richtung er Coach als neuer Design-Chef lenken möchte.

Gestern wurde der Brite zum Nachfolger von Reed Krakoff als neuer Design-Chef bei dem Luxuslabel erklärt. Krakoff verlässt im nächsten Jahr nach 16 Jahren seinen Posten bei Coach. Aus der Bekanntmachung wird ersichtlich, dass das Modeunternehmen Veränderungen für seine Zukunft anstrebt und Vevers deutete im Interview mit 'WWD' an, wie diese aussehen könnten: "Mein Style kombiniert das Erbe mit modernen Referenzen, Jugendkultur - Referenzen, die die Dinge an einen anderen Ort holen und sie für die Gegenwart relevant machen. Dafür war meine Arbeit immer bekannt."

Vevers arbeitete im Laufe seiner Karriere für Labels wie Calvin Klein, Givenchy, Louis Vuitton und Mulberry. Zuletzt war er bei Loewe als Kreativ-Chef tätig, wo er seine Kreationen mit Bezügen zur spanischen Geschichte und der Tradition des Modehauses in Einklang brachte. "Ich komme aus dem Bereich der Lederwaren. An der Uni studierte ich Ready-to-wear, aber ich habe 17 Jahre damit verbracht, bei den bekanntesten Luxuslabels der Welt zu arbeiten - London, Italien, Paris, New York - und diese Erfahrung bringe ich zu Coach mit. Ich habe mich sofort zu Coach hingezogen gefühlt, als ich darüber nachdachte. Es hatte etwas sehr Instinktives. Meine Gedanken kamen von ganz allein. Während meiner Karriere bin ich der Arbeit von Coach gefolgt und auch seiner Tradition. Das Label hat etwas sehr Authentisches, sehr Einzigartiges und das zieht mich an", führte er aus.

Coach hat bereits mit seinen Erneuerungsplänen begonnen und sein Angebot mit Kleidungs-, Schuh-, Schmuck- und Brillenkollektionen für Herren und Damen erweitert, die im Laufe des Jahres in den Handel kommen. Außerdem soll ein weiterer Schritt in Richtung Luxusmarke unternommen werden und der Präsident Victor Luis erklärte, wo er das Label in der Zukunft sehe: "Man kann zukünftig eine Coach-Tasche für 5.000 Euro, für 2.000 Euro und für 3.000 Euro haben. Es geht um einen höheren Wert und Qualität."

Stuart Vevers wird bei Coach alle Hände voll zu tun haben.

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