Stephen Jones: Hut geht vor Fascinator

Hutmacher Stephen Jones freute sich, dass es in der Modewelt derzeit mehr Hüte zu sehen gibt, und zog ein solches Modell auch einem Fascinator vor

Stephen Jones freut sich, dass Hüte momentan wieder angesagt sind.

Der Designer des extravaganten Kopfschmuckes gehört zu den bekanntesten Hutmachern der Modebranche und kreierte sogar Modelle für die Laufsteg-Shows von John Galliano und Vivienne Westwood.

Wie es scheint, wird dem Kreativling auch so schnell nicht langweilig, denn das traditionelle britische Pferderennen Royal Ascot steht mal wieder vor der Tür und der Experte verriet, welche Art von Kopfbedeckung die Leute von den Damen dort erwarten dürfen. Doch zunächst klärte er im Gespräch mit "Vogue.co.uk", welche Verzierung er am liebsten möge - Hut oder Fascinator: "Heutzutage definitiv einen Hut." Weiter sinnierte er: "Ich denke, dass ein größerer Hut angesagt ist, etwas Wesentlicheres. Ein Fascinator ist in Kombination mit einem Kleid fein, vielleicht für den Abend, und jetzt ist er fast wie eine Kopf-Dekoration, aber was ich gesehen habe ist, dass jeder Hüte trägt."

Natürlich hat der Brite unzählige eigene Kreationen bei sich daheim, doch sei er auch in ein anderes Accessoire regelrecht verliebt: die Krawatte. "Ich erkannte, dass ich mir [diesen Morgen] nicht ausgesucht habe, was für eine Krawatte ich tragen werde und ich sprang aus dem Bett und ging direkt zu meinem Kleiderschrank und ging durch meine 200 Krawatten", lachte der Fashion-Profi über seinen Spleen und beschrieb das Modell, für das er sich schlussendlich an dem Tag dann entschieden hatte: "Diese hier ist von Comme des Garçons von vor 20 Jahren."

Für die Arbeit reist der Hutmacher um die ganze Welt, was natürlich viel Zeit in Flugzeugen beinhaltet. Klar, dass er da immer die neusten Filme schauen kann, doch leider würde er an Bord immer einschlafen. "Ich habe "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" im Flugzeug geschaut, als ich aus Shanghai zurück kam. Ich schlief in der Mitte des Films ein, wie man das immer während Flugzeug-Filmen macht. Ich denke, dass ich jeden Film, der gerade herauskommt, gesehen habe, bei einem Flug aber ungefähr nur fünf Minuten davon", musste Stephen Jones zugeben.

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