Stella McCartney Technik ist wichtig für Luxusmode

Stella McCartney
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Designerin Stella McCartney ist überzeugt davon, dass Technologie die Zukunft der Mode beeinflussen wird

Stella McCartney, 43, glaubt, dass moderne Technik eine große Rolle dabei spielen wird, "den Luxus-Sektor zu verbessern".

Die britische Modeschöpferin ist bekannt für ihren ethisch korrekten Umgang mit Materialien und verzichtet in ihren Kollektionen auf den Gebrauch von Leder oder anderen Tierprodukten. Auch wenn sie nicht findet, dass sich die Branche diesbezüglich in den vergangenen Jahren "massiv verändert" hat, sieht sie doch einen langsamen Fortschritt. "Technologie ist sicherlich das aufregendste Element. Das sehe ich in meiner Kollaboration mit adidas. Die Tatsache, dass ich kein PVC mehr benutze, rührt daher, weil sie in der Welt des Sports eine größere Zielgruppe haben und die Leute wirklich an der Umwelt und daran, in einer nachhaltigen Welt zu leben, interessiert sind", erklärte sie auf "harpersbazaar.com". "Ich glaube, dass die Technologie den Luxus-Sektor verbessert, aber es ist so eine Riesen-Investition und dauert so lange - es geht nie so schnell, wie man es gerne hätte. Technologie ist aber definitiv die Antwort der Zukunft, die Frage ist nur, wie schnell wir ankommen."

Die Fashion-Expertin ist die Tochter des ehemaligen Beatles-Sängers Paul McCartney (72, "Live and Let Die") und seiner verstorbenen ersten Frau Linda († 56), die für ihren unermüdlichen Einsatz für Tierrechte bekannt war und ihre Tochter stark beeinflusste. Stella brachte 2001 ihr gleichnamiges Label auf den Markt, nachdem sie Kreativdirektorin bei Chloé war. Ihr Einsatz für Tiere tut dem Ruf ihrer Marke gut. "Wir sind eine ziemlich kleine, junge Firma in der Welt der Luxusmode und unser Geschick brachte uns dahin, wo wir jetzt sind - und unser Wunsch, ein Nein als Antwort nicht zu akzeptieren", grinste Stella McCartney. "Die Sache, die mich wirklich antreibt, ist verantwortlich zu sein und in jede Ecke des Geschäfts vorzudringen. Es gibt so viele Wege, sich zu verbessern. Es ist unmöglich, perfekt zu sein, aber mir geht es darum, dem näher und näher zu kommen, während wir uns vorwärts bewegen."

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