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Stella McCartney Mahnung an Luxusmarken

Stella McCartney
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Modedesignerin Stella McCartney regt es sehr auf, wie viele Tiere für die Modeindustrie sterben müssen

Stella McCartney (42) möchte, dass sich die Modebranche umstellt, was den Gebrauch von Pelz und Leder betrifft.

Die Modedesignerin verzichtet ganz auf tierische Produkte und hofft, dass die Branche ihrem Beispiel folgt. Aber die Konkurrenz sei weit davon entfernt, wie die Britin im Interview mit dem 'Stern' beklagte: "Sobald Sie die Geschäfte großer Luxusmarken betreten, werden Sie regelrecht einer Gehirnwäsche unterzogen. Sie kommen rein, sehen ein oder zwei halb leere Kleiderständer und dann nur noch Ledertaschen. Die meisten Luxushäuser verkaufen kaum Kleidermode. Ihr Überleben hängt von den Accessoires ab. Wissen Sie, dass jährlich 50 Millionen Tiere nur wegen der Pelz- und Lederindustrie sterben? Das ist falsch", kritisierte Stella McCartney ihre Kollegen.

Die vierfache Mutter ist die Tochter von Paul McCartney (70, 'Yesterday') und bewundert ihren Vater dafür, dass er sich keinen Bauch wie andere in seinem Alter angefuttert hat: "Sie waren Kriegskinder und bekamen einfach nicht genug zu essen. Mein Vater kannte zum Beispiel keine Bananen! Und als sie dann später zu den großen Beatles wurden, hatten sie einfach keine Zeit mehr, sich ums Essen zu kümmern. Sie standen drei Stunden lang auf der Bühne, und dann machten sie Party. Davon wird man ja nicht dicker", lachte die Designerin, die für 'Adidas' schon seit Jahren Sportkleidung entwirft. Auch da hat McCartney einen Wunsch - die Leute sollen sich endlich farbenfroher kleiden, wenn sie Sport machen: "Die meisten Leute verstecken sich beim Workout hinter ihren schwarzen Leggings und glauben, dass es besser ist, wenn man so wenig wie möglich von ihrem Sportoutfit sieht. Aber ich finde, dass mich eine tolle Ausrüstung dazu antreibt und inspiriert, Sport zu treiben. Wenn du etwas stylisches oder cooles trägst, dann fühlst du dich beim Workout besser. Ich habe mit Profi-Sportlern gesprochen, die mir zustimmen", betonte Stella McCartney im Interview mit der britischen Zeitung 'The Telegraph'.

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