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Stella Jean Nehmt die Scheuklappen ab!

Stella Jean
© CoverMedia
Designerin Stella Jean bemängelte, dass in Italien nur die großen Labels im Mittelpunkt stünden

Stella Jean wünscht sich, dass die Menschen in Italien mehr auf die kleinen, noch unbekannten Labels setzen.

Im vergangenen Jahr bat Designer Giorgio Armani, 79, seine Kollegin, ihre Womenswear-Entwürfe auf seiner Show während der Mailänder Fashion Week zu zeigen - mit diesem Schritt wollte er seine Unterstützung für junge Designer verdeutlichen.

Jean ist stolz, ihre Kreationen präsentiert zu haben und findet, dass gerade Jungdesigner genau solche Chancen brauchen. "Neue Designer machen sehr viel Lärm in Italien, es gibt viele interessante, aufstrebende Labels. Aber wann immer Menschen der Mode wegen nach Italien kommen, suchen sie nach den großen, bekannten Namen …", lamentierte sie gegenüber "vogue.co.uk" und fuhr fort: "Wir müssen einen Weg finden, dass die Leute sich auf die Zukunft konzentrieren, um die Vorstellung der Menschen von italienischer Mode zu verändern. Ich bin mir sicher, wenn wir das weiter versuchen, klappt es."

Teil des Problems ist Italiens Geschichte: Die Menschen wollen das sehen, was das Land berühmt gemacht hat. "Wir müssen Vespas und Spaghetti hinter uns lassen", warnte Stella Jean. "Die Leute sind so verliebt in Italiens Geschichte … Und natürlich ist Geschichte auch unglaublich wichtig! Unsere Herkunft zu feiern, gehört zu Italiens Kultur - aber das bedeutet auch, dass es schwerer wird, sich in die moderne Mode zu verlieben."

Um das Herz ihrer Kunden zu öffnen, entwirft Stella Jean wunderschöne Looks in mutigen Farben und tollen Mustern - ganz untypisch dem vorherrschenden italienischen Design.

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