Simone Rocha: Nominierte des LVMH-Preises

Das Luxuskonglomerat LVMH verkündete seine 12 Kandidaten für den Wettbewerb Young Fashion Designers

LVMH wählte 12 Bewerber für seinen "Young Fashion Designers"-Preis aus.

Die französische Aktiengesellschaft, die die Mehrheitsrechte an über 60 verschiedenen Luxusmarken hält, startete einen Wettbewerb im vergangenen Oktober, um den nächsten Nachwuchsstar in der Modebranche zu finden. Der Gewinner des Preises erhält 300.000 Euro und einen Mentor, der den Designer ein Jahr lang berät. 1221 Kandidaten bewarben sich für den Wettbewerb.

Während der Paris Fashion Week suchten die Jury-Mitglieder, zu denen unter anderem Karl Lagerfeld, 80, und der Fotograf Patrick Demarchelier, 70, zählen, innerhalb von zwei Tagen die finalen Kandidaten aus. Von den 30 Übriggebliebenen sollten sie ursprünglich zehn auswählen, doch fiel ihnen die Entscheidung so schwer, dass sie schließlich die Liste auf zwölf erweiterten.

Zu den Nominierten gehören Simone Rocha, Suno von Max Osterweis und Erin Beatty, Thomas Tait, Tillmann Lauterbach, Tom Coppins und Vika Gazinskaya. Außerdem sind Atto von Julien Dossena, CG von Chris Gelinas, Gabriele Colangelo, Shayne Oliver’s Hood von Air, Jacquemus von Simon Porte Jacquemus und Miuniku von Nikita und Tina Sutradhar im Rennen.

Die Louis-Vuitton-Vizepräsidentin Delphine Arnault, die ebenfalls in der Jury sitzt, räumte ein, dass es ein schwieriger Prozess war. "Es ist hart. Als wir die Stimmen zählten, hatten vier Designer die gleiche Stimmenanzahl, also wurden es zwölf. Ich denke, dass das gut ist. Alle Designer sind sehr enthusiastisch. Ich bin mir sicher, dass die Kandidaten nervös sind, aber gleichzeitig ist es eine großartige Möglichkeit, all die Leute kennenzulernen", sagte sie auf "style.com".

Lagerfeld selbst gewann im Jahr 1955 in seinen Anfängen einen Wettbewerb, den das International Wool Secretariat sponsorte und mit dem seine Karriere steil bergauf ging. Arnault erinnerte sich daran, wie er ihr von dem nervenaufreibenden Bewerbungsprozess berichtete: "Karl begann seine Karriere, nachdem er einen Preis gewann, aber er sagte mir, dass es 200.000 Bewerber gab und nicht 1200 wie bei uns. Karl musste damals sogar vor der Jury etwas zeichnen, um zu beweisen, dass kein anderer die Skizzen für ihn angefertigt hatte", erklärte Delphine Arnault.

Themen

Erfahren Sie mehr: