Simone Rocha: Bei mir ist alles anders

Jung-Designerin Simone Rocha muss zugeben, dass es etwas ganz anderes ist, selbst Kleidung zu entwerfen, als ihrem Vater bei seiner Arbeit zu beobachten

Simone Rocha ist begeistert davon, ihren eigenen Weg in der Modebranche zu gehen.

Der Vater der Modeschöpferin ist der gefeierte Designer John Rocha, der mit Simones Mutter Odette Gleeson ein Imperium aufbaute, als seine Tochter noch klein war. Damals gehörte es zum Alltag des Mädchens, dass ihr Zuhause ein Modestudio war. Es war wohl unvermeidlich, dass auch Simone in dem Geschäft landete und sie freut sich heute, von der Erfahrung profitieren zu können. "Das war zu 100 Prozent Teil meines Lebens. Nicht so, als gehen die Eltern zur Arbeit und kommen dann zurück, meine arbeiteten zusammen, meistens in unserem Zuhause … irgendwie war es immer da. Aber es ist merkwürdig, ich fühlte mich nicht nach "Mode". Nach London zu ziehen und jetzt Designerin zu sein, ist etwas ganz anderes. Als ich aufwuchs, ging es um die Familie und war sehr hippie-mäßig", überlegte die Newcomerin im Interview mit dem "Elle"-Magazin.

Simone ist aus Irland in die britische Hauptstadt gezogen und lässt sich von allem inspirieren, was sie in ihrem Alltag sieht. Ihre Herbst-Winterkollektion orientiert sich allerdings an der Vergangenheit und verleiht der Couture aus der Elisabethanischen Zeit einen modernen Twist. "Ich sah mir eine Ausstellung in der National Portrait Gallery an, "Elizabeth I & Her People" … Ich liebte die Insignien, das Volumen und das Aufeinanderprallen verschiedener Materialien. Ich überlegte mir, wie ich das in etwas Junges verwandeln könnte. Es von verziertem Holz in verziertes Plastik zu übertragen. Ich interessierte mich sehr für die Idee einer Monarchin, was mir fremd ist. Sie waren so britisch - und ich bin irisch", erklärte Simone Rocha.

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