Sharon Osbourne Nie wieder Schönheits-OPs!

Sharon Osbourne
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TV-Star Sharon Osbourne sagte, dass ihre Brustamputation und die Diagnose Multiple Sklerose bei ihrem Sohn dafür sorgten, dass sie schwor, sich niemals wieder unter das Messer eines plastischen Chiru

Sharon Osbourne (60) realisierte, dass kosmetische Chirurgie “jenseits von idiotisch“ ist.

Die Talkshow-Moderatorin (‘The Sharon Osbourne Show‘) und Frau von Rocker Ozzy Osbourne (64, ‘Dreamer‘) hatte eine gut dokumentierte Faszination, sich unter das Messer zu legen. Sie hatte Faceliftings am Hals, den Armen und Beinen, eine Brustvergrößerung und über die Jahre mehrere Bauchstraffungen. Ihre Brustamputation und die Multiple Sklerose ihres Sohnes Jack (27) hat ihre Perspektive jedoch verändert. “Da gibt es nicht viel, dass ich nicht gestrafft, gestrecht, gepeelt, gelasert, verbessert oder insgesamt entfernt hätte … Aber ich werde keine weiteren kosmetischen Prozeduren über mich ergehen lassen“, enthüllte sie in ihrem neuen Buch ‘Unbreakable‘. “Dafür gibt es zwei Hauptgründe. Meine Familie – und speziell Ozzy – haben Angst um mich, wenn ich mich unter eine Vollnarkose setzen lassen, außer, wenn ich es muss. Zweitens, mein Krebs, meine Brustamputation und – viel wichtiger – Jacks Krankheit, als er vor Kurzem mit Multiple Sklerose diagnostiziert wurde. Das hat mir alles in eine Perspektive gerückt. Wenn du beobachtest, wie der Körper deines eigenen Kindes gegen eine echte Bedrohung kämpfen muss, erscheint es mir jenseits von idiotisch, sich wegen Eitelkeiten durch die Mangel nehmen zu lassen.“

Osbourne gab zu, dass sie besessen von körperlicher “Perfektion“ wurde, bevor sie realisierte, dass diese niemals erreicht werden könnte. Der Reality-Star kämpfe schon den größten Teil seines Lebens mit seinem Aussehen. “Ich habe nie in den Spiegel geschaut und mochte, was ich sah“, gestand sie. “In meinem Kopf war ich immer fett, haarig, mit kurzen Beinen und unproportional großen Brüsten. Nichts, was ich je mit meinem Körper tun konnte, würde das ändern – aber Junge, ich habe es versucht.“ Außerdem experimentierte sie mit Botox und Füllern, bevor sie entschied, dass sie “sehr plastisch“ aussah und es so war, als würde sie “eine Maske tragen“.

Die offene Moderatorin unterzog sich schon Behandlungen, sogar bevor sie ihren Ehemann heiratete und erzählte, dass sie der “perfekte Kunde“ für einen kosmetischen Chirurgen war. Trotz der Tatsache, dass sich Osbourne gegen weitere Operationen ausgesprochen hat, würde sie ihre zwei Töchter Kelly (28) und Aimee (30) unterstützen, wenn sie etwas an sich ändern wollen würden. “Ich hatte, wie ich es nenne, National- Geographic-Brüste – sehr hängend. Ich hatte sie zunächst verkleinert und dann 1978 geliftet“, sagte sie. “Wenn du deine Nase oder Ohren hasst, sorgen sie dafür, dass du dich gehemmt fühlst, sie straffen oder verkleinern zu lassen, wird vermutlich dein Leben verändern, das habe ich verstanden. Wenn beide meiner Töchter sich so fühlen, würde ich sagen ‘Ran an die Buletten’“, so die Mutter. “Ähnlich weiß ich, wie es ist, seine Brüste zu hassen. Wenn du eine junge Frau bist und du dich ernsthaft schämst, dein Top auszuziehen, wer bin ich dann, dir zu sagen, dass du daran nicht etwas machen solltest“, schloss Sharon Osbourne.

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