Salvatore Ferragamo: Monochrom in Mailand

Salvatore Ferragamo bewies bei der Milan Fashion Week, dass man monochrome Kreationen wunderbar tragen kann.

Salvatore Ferragamo zeigte bei der Milan Fashion Week eine tragbare Variante von monochromer Mode.

Kreativchef Massimiliano Giornetti blieb der Lederlinie treu, für die das Modehaus berühmt ist, und präsentierte klare Stücke, die man vom Laufsteg weg gleich hätte tragen können. Die Herbst/Winterkollektion 2013 war in gedämpften Grautönen sowie Schattierungen von Schwarz-Weiß gehalten und der Designer spielte mit den Strukturen, um die Dinge aufzufrischen. Dies konnte man unter anderem bei einem der ersten Looks erkennen, der aus einem A-förmigen Lederminirock und einem schwarzen Polo-Neckholder-Oberteil bestand. Ungeachtet des Materials war der Rock fließend und wurde einem eleganten und kurzen Jackett aus steifem schwarzen Stoff gegenübergestellt.

Ein weiterer Look präsentierte ein kurzes dunkelblaues Kleid, das unter einem schwarzen langärmeligen Jackett getragen wurde. Die Jacke war hochgeschlossen und hatte eine ausgeschnittene Musterung von der Schulter bis zur Hüfte, durch die das dunkle Blau des Kleids durchscheinen konnte.   

Wintermäntel waren schon bei den Schauen in New York und London schwer angesagt und auch Giornetti enttäuschte nicht. Die Versionen des Fashionstars waren knielang und gut geschnitten, jedoch mied er den während der Fashion-Week-Saison ersichtlichen Trend von runderen Schultern.

In den vergangenen Wochen war auch Pelz auf den Catwalks omnipräsent und konnte bei der Ferragamo-Show in Form von übergroßen Mäntel begutachtet werden, die ebenfalls mit kurzen Röcken und Rollkrägen gepaart waren.

Für Frauen, die Hosen bevorzugen, gab es eng sitzende Exemplare, von denen ein Paar in Nadelstreifenoptik mit einem passenden, zweireihigen Jackett getragen wurde.

Heute geht es in Mailand weiter mit den Laufstegschauen von John Richmond, Giorgio Armani und Gianfranco Ferré.

Themen

Erfahren Sie mehr: