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Rihanna Ich ertrage den Schmerz

Rihanna
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Pop-Queen Rihanna fühlt sich "verpflichtet", extrem hohe Schuhe zu tragen - Schmerz hin oder her

Rihanna, 25, nimmt das Motto "Wer schön sein will, muss leiden" sehr ernst.

Für die Musikerin ("Stay") geht es beim Tragen von schwindelerregend hohen Stilettos nicht "um den Schmerz, sondern um die Hingabe". Die Inselschönheit aus Barbados ist nicht nur für ihre coole Musik, sondern genauso für ihren ausgefallenen Mode-Geschmack bekannt. Sie liebt es, hohe Schuhe zu tragen und brachte sich bei, auch in ihnen zu tanzen - sie fühle sich in den extravaganten Kreationen einfach gut. "Es geht nicht um den Schmerz. Es geht um die Hingabe. Ich sage mir selbst "Ich will so aussehen" und mache mir später um den Schmerz Gedanken. Ich hatte Nächte, in denen ich auf Zehenspitzen nach Hause ging und selbst die Fußballen hätten mir auch einfach nicht erlaubt, gerade zu stehen", erinnerte sich die Künstlerin an ihre Qualen im Gespräch mit dem britischen "Vogue"-Magazin, für das sie das mittlerweile dritte Mal als Cover-Model posierte.

In dem dazugehörigen Interview gab Rihanna dann noch Unterwäsche-Tipps. Außer wenn es nicht absolut notwendig ist, verzichte die Chartstürmerin gerne mal auf ihren BH. "Wenn ich ein Top trage, habe ich keinen BH an", sagte sie. "Wenn ich einen BH trage, trage ich einfach nur einen BH."

Ihre Liebe zur Mode brachte Rihanna schon viele Jobs ein. Derzeit ist sie das Gesicht des Labels Balmain und hat mehrere Kollektionen mit der Modekette River Island entworfen, sowie eine Linie in Zusammenarbeit mit der Kosmetik-Firma MAC auf den Markt gebracht. Viele Designer streiten sich darum, mit ihr zusammenarbeiten zu dürfen und Modeschöpfer Tom Ford, 52, erklärte jüngst, wieso die Pop-Queen so erfolgreich ist: "Sie kann Kombinationen tragen, die man sich an anderen Menschen einfach unmöglich vorstellen kann, und es sieht toll aus. In der Modewelt hat sie einen sehr, sehr lockeren Mix von wahllosen Stücken inspiriert", lautete das Experten-Urteil. Scheinbar teilt Designer-Kollege Alexander Wang, 30, Fords Meinung und verehrt die hübsche Sängerin sehr. "Es gibt niemanden sonst, der mich mehr reizt", schwärmte er. "Es ist unbearbeitet, es ist clever, es ist alles, was die Popkultur braucht, um sich weiterzuentwickeln."

Mit so viel positivem Feedback ist es nicht verwunderlich, dass Rihanna in Erwägung zieht, ihr eigenes Modelabel zu gründen, obwohl sie derzeit keine konkreten Pläne diesbezüglich verfolgt. Doch sie findet auf jeden Fall, dass sie sich durch ihre Hingabe zur Modewelt eindeutig von ihren Kollegen abhebt. "Es liegt nicht an meiner Stimme. Es gibt Menschen, die sehr viel mehr Talent als ich haben, wenn es ums Singen geht. Größere Stimmen. Aber die Leute wollen wissen, wer man ist. Mode ist ein klares Zeichen, ein Weg, seine Haltung auszudrücken, seine Stimmung", befand der Star.

Ihre Hingabe für Kleidung macht auch nicht vor ihrer Wohnung halt. Vergangenes Jahr wurde berichtet, dass die Musikerin ihr Apartment in New York umgestaltet und mehrere der Schlafzimmer in begehbare Kleiderschränke umbauen ließ, um ihre ganzen Schätze unterbringen zu können. Während sie zugibt, dass sie jetzt komplett in der Metropole wohnt, beharrte sie jedoch darauf, ihre Garderobe minimiert zu haben.

Doch nicht nur für die Mode hat die "Diamonds"-Interpretin ein Händchen. Auch die Beauty-Welt liebt sie, was sich in den ständig veränderten Frisuren bemerkbar macht. So stand Riri schon mit roten, schwarzen und blonden Haaren auf dem roten Teppich. Momentan ist sie brünett und hat zwei Haar-Spezialisten, mit denen sie arbeitet, wenn ihr der Sinn nach einem neuen Look steht.

Bei ihren Accessoires ist sie hingegen vollkommen unkompliziert und weniger pingelig - so schmeißt sie sich Goldketten und Armbänder über, die nicht echt sind. Auch stört es sie bei ihren Klamotten eher weniger, für welches Geschlecht sie eigentlich entworfen wurden. Vielmehr ist sie ein Fan von Männerkleidung und trägt auch diese oft und gerne. "Mehr als alles andere mag ich Sakkos. Mit einem tollen Sakko kann man alles machen, je größer, desto besser. Es gibt einem eine Attitüde. Dadurch sieht eine Robe cool aus", sagte sie über ihr Kombinations-Talent. Auch bei der Fußbekleidung setzt sie auf den Boyfriend-Look. "Ich liebe Baggy-Klamotten. Ich trage Männer-Kleidung, Männer-Schuhe, Schnürschuhe, Schuhe mit dicker Gummisohle." Schon früh zeigte sich bei Rihanna die Eigenwilligkeit in Sachen Style. "Als ich 13 oder 14 war, wollte ich nicht tragen, was meine Mutter für mich aussuchte. Ich war in meinem Stil wie ein Junge bei meinem Auftreten. Alle meine Freunde waren Typen. Ich liebte die Dinge, die die Jungs machten. Ich liebte unkomplizierte Klamotten. Ich liebte es, Hüte, Schals und Snapback-Cappis zu tragen. Es war meine Art der Rebellion. Ich wollte mich wie mein Bruder anziehen", erklärte Rihanna.

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