Riccardo Tisci und Rooney Mara: Wie Braut und Bräutigam

Designer Riccardo Tisci fand, er und Schauspielerin Mara Rooney gaben ein perfektes Met-Ball-Pärchen ab.

Riccardo Tisci (38) genoss es, mit Rooney Mara (28) auf dem roten Teppich der Met Gala wie Braut und Bräutigam fotografiert zu werden.

Der Italiener zählte zu den Co-Vorsitzenden der Metropolitan Museum of Art's Costume Institute Gala, die am Montagabend in New York stattfand. Als Teil dieser Aufgabe kleidete er gleich 13 Gäste des glamourösen Events ein, wie auch die Schauspielerin Rooney Mara ('Side Effects'). Die Amerikanerin wählte eine bodenlange weiße Spitzenkreation mit einem tiefen V-Ausschnitt. Die dunkelrot geschminkten Lippen und streng nach hinten frisierten Haare erinnerten an das Punk-Thema des Abends: "Ich habe eine echte Beziehung mit Rooney. Sie ist superintelligent, superelegant, supercool. Sie ist kein Mädchen, das einem schnell ein Lächeln schenkt und mit jedem redet. Ich arbeite schon seit drei Jahren mit ihr und weiß, was ihr gefällt. Sie ist wie ich. Sie repräsentiert meinen Style", erklärte er auf 'WWD'. "Für mich war das Dekolleté der Punk-Aspekt - ein sehr großer und weit geöffneter V-Ausschnitt. Auf ihre Art und Weise war sie sehr Punk. Es war witzig. Auf dem roten Teppich fotografierte uns jeder, als ob wir Braut und Bräutigam wären. Das war echt cool."

Tisci entwarf auch Outfits für Amanda Seyfried (27, 'Les Misérables'), Beyoncé Knowles (31, 'Halo') und Madonna (54, 'Hung Up'). Die Queen of Pop wurde allerdings für ihr freizügiges Outfit kritisiert, das aus halterlosen Fischnetzstrumpfhosen, Hot Pants, einem passenden von Ketten behangenen Jackett und einer braunen Perücke mit einem geraden Pony bestand. Doch der Designer war stolz auf den Look des Superstars und erklärte, dass dieser das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit gewesen sei.

Seine Beteiligung an dem Event machte den Modeschöpfer im Vorfeld der Veranstaltung nervös und um dem vorzubeugen, stellte er sicher, dass er mit den richtigen Leuten an einem Tisch sitzen würde. "Es war wichtig, einen Tisch zu bekommen und mit Menschen zusammen zu sitzen, mit denen ich mich wohl fühlte, die wie eine Familie waren. Das war sehr interessant. 'Punk' war keine Ausstellung über mich. Ich hätte gern mehr Leute eingeladen, die Teil meiner Gang sind, deshalb musste ich die Männer und Frauen wählen, die für mich Punk repräsentierten. Als wir alle saßen, bekam ich Gänsehaut. Es war ein sehr emotionaler Moment für mich", berichtete Riccardo Tisci.

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