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Rebekka Ruétz Im Galopp durch die Modewoche

Rebekka Ruétz
© CoverMedia
Designerin Rebekka Ruétz zeigte am Dienstag auf der Berliner Fashion Week ihre neue Kollektion und gab im Gespräch mit 'Cover Media' zu, gedanklich schon bei der nächsten Linie zu sein

Stillstand ist für Rebekka Ruétz scheinbar ein Fremdwort.

Die in Österreich geborene Designerin zeigte gerade ihre neueste Kollektion auf der Berliner Fashion Week, doch in ihrem Kopf geistern schon konkrete Ideen für neue Entwürfe. "Kurz bevor ich eine Kollektion zeige, ist das Thema für die nächste schon da - ich hoffe, dass bleibt auch so", gab sie im Interview mit 'Cover Media' preis. Die Angst, ein weißes Blatt Papier anzustarren, kennt die Modeschöpferin scheinbar nicht und ist immer in Aktion. Die Kreative ist für den Materialmix bekannt, der auch diese Saison wieder einmal bei ihr auffiel. Die Kollektion besteht aus vielen hochwertigen Seiden-Kreationen, die Models trugen aber auch Wolle, Baumwolle, Leder- und Fellimitationen, sowie Paillettenstoffe. Schimmernde Oberflächen boten dazu einen tollen Kontrast. Bei der Farbpalette der Linie liegt der Fokus auf dunklen Nuancen wie Schwarz, Blau und Rot - unterbrochen wurden diese Töne von einem Bergkristallweiß. Passend dazu hat Ruétz ihre Kollektion "Black Diamonds" getauft.

Die erfolgreiche Modemacherin hat bereits bei dem Designer Peter Pilotto gearbeitet. Eine super Zeit laut der heute Selbstständigen, die in dem jungen Team des Modestars ganz schnell viel erreichen konnte - auch habe sie dort Blut geleckt, ihr eigenes Label zu gründen. "Ich wollte davor nie selbstständig sein, dann hab' ich bei ihm gearbeitet und irgendwann entstand dann doch der Wunsch nach einem eigenen Label." Den hat sie sich dann auch schnell erfüllt und heute eine klare Vorstellung davon, welcher Typ Frau ihre Kleidung trage. "Rebekka Ruétz steht für die moderne Amazone. Wenn ich an meine Kollektion denke, an meine Frauen, dann sehe ich lauter moderne Amazonen, die eingekleidet werden möchten." Doch wer bei Amazonen jetzt an exzentrische Fashion-Victims denkt: weit gefehlt. "Ich glaube ja, dass jede Frau so eine kleine Amazone in sich trägt", grinste Rebekka Ruétz.

CoverMedia

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