Ralph Lauren: Mit dem Handy spenden

Designer Ralph Lauren spendet für jeden Twitter- und Instagram-Post 10 US-Dollar an verschiedene Stiftungen, die gegen Krebs kämpfen

Ralph Lauren, 74, sammelt über die sozialen Medien Spenden für seine "Pink Pony Fund"-Kampagne.

Das US-amerikanische Label unter der Leitung des gleichnamigen, berühmten Modedesigners rief unlängst seine eigene Initiative im Kampf gegen den Krebs ins Leben. Die Profite des Projekts gehen weltweit an Organisationen, wie die britischen Royal-Marsden-Krebsstiftung. Um sich an der wohltätigen Sache zu beteiligen, können Fans Produkte des Labels erwerben. Neuerdings ermuntert Ralph Lauren Twitter- und Instagram-Nutzer außerdem, sich zu den Gesundheits-Themen Wellness, Vorbeugung und Unterstützung anhand einer persönlichen Nachricht und einem Schnappschuss sowie dem Hashtag PinkPonyPromise in das Projekt zu involvieren. Für jeden Post spendet Ralph Lauren 10 US-Dollar [rund 7,90 Euro].

Für sein Projekt ließ er sich von der "ASL Ice Bucket Challenge", die im Sommer das Internet eroberte, inspirieren. "Wir haben schon immer mithilfe der sozialen Medien wohltätige Aktionen promotet", erklärte David Lauren, der Vizepräsident von Werbung, Marketing und Kommunikation gegenüber "WWD".

Die gesammelten Spenden gehen an das "Ralph Lauren Center for Cancer Care and Prevention" sowie an das "Memorial Sloan Kettering Cancer Center". Lauren selbst hofft, so eine Million US-Dollar [rund 797.000 Euro] zu sammeln und drängt die Leute, ihre Nachrichten zu posten: "Um sich abzuheben, sollte es provokativ und frisch sein."

Die 4-D Fashion-Show der Damen-Polo-Kollektion, die zu Beginn des Monats stattfand, ist laut des Designers außerdem ein Zeichen für die eingeschlagene Richtung des Labels: "Die Summe der Spenden wird sehr viel Aufmerksamkeit bekommen und direkt im Anschluss an die 4-D-Show haben wir das Gefühl, dass wir dank der sozialen Medien einen großen Moment erleben. Man braucht keine Auktionen oder ein Event im Lincoln Center und ein Dinner. Alles war man braucht, ist ein Handy", schloss Ralph Lauren.

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