Preen-Show: Das Baby bleibt drin

Die schwangere Designerin Thea Bregazzi von Preen präsentierte ihre Kollektion nur wenige Tage vor ihrem Geburtstermin.

Thea Bregazzi fand es hart, hochschwanger eine Modenschau zu betreuen, weil sie normalerweise so ein "zupackender Typ" ist.

Das Baby musste trotz des kurzen Abstands zum Geburtstermin aber auf jeden Fall "drin bleiben", scherzte die Kreative. Sie und ihr Ehemann Justin Thornton sind das Gehirn des Kultlabels Preen, das in den vergangenen beiden Modesaisons zur London Fashion Week zurückgekehrt ist. Im September war Bregazzi bereits schwanger mit der jüngsten Tochter des Paars und die Vorbereitung auf die Show war eine heikle Zeit. "Ich wollte unbedingt, dass das Baby für diesen Tag noch drin bleibt! Ich bin ein ziemlich zupackender Typ und deshalb war es schwer für mich, nicht einfach so herumlaufen zu können mit meinem dicken Babybauch - aber ich habe es trotzdem versucht", erzählte sie der britischen Zeitschrift 'InStyle' lachend.

Das Paar äußerte sich auch dazu, weshalb es zu den Londoner Shows zurückgekehrt ist, nachdem es über Jahre seine Präsentationen in New York veranstaltet hatte. Es war eine einfache Entscheidung und eine, die beide nie bereut haben. "Es fühlte sich damals richtig an [nach New York zu gehen], denn wir brauchten mehr internationale Aufmerksamkeit", erklärte Justin Thornton. "Aber während der fünf Jahre, in denen wir dort präsentierten, wurde London immer stärker und besser organisiert. Das ganze frische Blut hier hat ein neues Gefühl erzeugt. Thea war schwanger [im September] und hätte nicht zur Show anreisen können, also haben wir alles zurück nach London verlegt. Alle schienen sich darüber zu freuen. Wir hatten das Gefühl, willkommen zu sein."

Die Modereise des Paares begann so richtig, als sie in den 90ern gemeinsam einen Laden in London aufmachten. Der Modeschöpfer weiß noch genau, wie aufregend der Tag der Eröffnung war. "Lange, schräg geschnittene Röcke und winzige bauchfreie Oberteile mit kleinen Rüschen an der Schulter", beantwortete er lachend eine Frage nach den ersten gemeinsam produzierten Stücken. "Am ersten Tag kam ausgerechnet gleich [die Sängerin] Cher vorbei, und später hatten wir dann Janet Jackson. Ich dachte, 'das wird super!'", erinnerte sich Justin Thornton.

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