Philip Treacy "Einkaufen kann ein Alptraum sein"

Philip Treacy
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Hutmacher Philip Treacy weiß, dass die Suche nach der perfekten Kopfbedeckung für einen besonderen Anlass eine Herausforderung sein kann.

Philip Treacy (46) verglich die Suche nach dem perfekten Hut damit, sich in eine Schlacht zu begeben.

Der angesehene Kopfmoden-Couturier kreierte schon zahlreiche Kopfbedeckungen für die bedeutenden Damen der Gesellschaft wie zum Beispiel Victoria Beckham (39), die Herzogin von Cambridge (31), Sarah Jessica Parker (48, 'Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum') und Lady Gaga (27, 'Alejandro'). Der kreative Ire ist sich der Wichtigkeit eines gelungenen Modells sehr bewusst, ist aber auch der Meinung, dass die Suche nach einem solchen nicht unbedingt ein Vergnügen ist. "Einkaufen kann ein Alptraum sein - erst muss man das richtige Outfit und dann noch etwas, das dazu passt, finden, es ist so schwer, wenn es so viel Auswahl gibt. Es kann sich anfühlen, als würde man in eine Schlacht ziehen", erklärte der Designer im Interview mit vogue.co.uk.

"Mein Rat lautet, sich für etwas Schlichtes zu entscheiden - ein ausdrucksvolles Outfit kann manchmal einschüchternd wirken."

Treacy verriet ein paar Tipps, wie man den richtigen Hut findet. Demnach sollte man unbedingt eine ganze Reihe Modelle anprobieren, um den richtigen zu finden. "Der Erfolg eines Huts liegt definitiv in der Balance zwischen der Persönlichkeit seiner Trägerin und dem gegebenen Anlass", erklärte der Hutmachermeister. "Man darf sich nicht auf die Regeln der Gesichtsform verlassen. Probiert 100 verschiedene Hüte wenn ihr könnt, bis ihr genau den einen findet, der euch am besten steht. Es ist ein Ausprobieren-Ding."

Neben Hüten sind die sogenannten Fascinators sehr populär. Dabei handelt es sich um Haarreifen, an denen Verzierungen in Form von Blumen, Schleifen oder Ähnlichem befestigt sind. Auch diese sind zur Aufwertung eines Looks gut geeignet. "Sie sind okay - ich habe keine großen Probleme mit ihnen. Aber sie sind eine einfache Lösung. Man sollte nicht faul sein!" Allerdings fügte Philip Treacy dann noch hinzu: "Letzten Endes sollte man das tragen, worin man sich wohl fühlt."

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