Nicola Formichetti: Rebellische Diesel-Kampagne

Designer Nicola Formichetti wollte für seine neue Diesel-Kampagne eine "rebellische Attitüde"

Nicola Formichetti setzt auf unkonventionelle Models in seiner neuen Diesel-Kampagne.

Der Kreativ-Chef des Labels dachte lange über die Richtung nach, die seine zweite Werbekampagne für das Modehaus einschlagen sollte. Seine Herbstkampagne 2013 setzte sich aus interessanten Leuten zusammen, die er während seiner täglichen Reisen und auf sozialen Netzwerkseiten fand. Diesmal suchte er 23 individuelle Personen aus, die die neuesten Diesel-Looks promoten. "Ich war auf der Suche nach einer rebellischen Attitüde, die eng mit Denim in Verbindung steht. Bei der zweiten Kampagne drehte es sich viel mehr um die Gruppe, die Gang, den Stamm, die Gemeinschaft. Die Leute kamen auf unterschiedlichen Wegen zu uns, aber sie sind visuell, physisch und mental miteinander verbunden. Denim ist die Sache, die sie alle miteinander verbindet. Und das ist das Motto: Wir sind alle miteinander verbunden", erklärte er im Interview mit 'WWD'.

Das Fotografen-Duo Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin, das bereits die Fotos für die erste Kampagne schoss, machte die Aufnahmen in New York. Eines der Models ist die Mode-Bloggerin Jillian Mercado, die im Rollstuhl sitzt. Gemeinsam mit dem Künstler James Astronaut posierte sie für die Bilder und Formichetti zeigte sich zutiefst bewegt von ihrer Arbeit. "Für sie ist es niemals einfach, sich von A nach B zu bewegen, aber sie ist total furchtlos und war wirklich eine große Inspiration für mich. Man muss kein konventionelles Model sein, um ein Label zu repräsentieren", berichtete er.

Laut 'WWD' gibt es einige "konventionellere" Models in der Kampagne. In das Projekt sind Menschen aus unterschiedlichsten Ländern involviert, die alle verschiedene Looks haben - unter anderem mit Bartwuchs und Körperschmuck. Die Fotos der neuen Diesel-Kampagne von Nicola Formichetti erscheinen in den März-Ausgaben verschiedener Modemagazine.

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