Nicola Formichetti Da droht Ärger

Nicola Formichetti
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Designer Nicola Formichetti plauderte in einem Interview über seine beeindruckende Tattoo-Sammlung und gestand, dass seine Mutter keine Ahnung von seinem Körperschmuck habe

Nicola Formichetti, 37, steht möglicherweise ein Familienkrach ins Haus.

Der Modeschöpfer mit italienischen und japanischen Wurzeln liebt natürlich schöne Kleidung, aber seine Faszination, wie man den menschlichen Körper hübscher machen kann, geht tiefer - unter die Haut, genau genommen. "Ich liebe es, dass man alles verdecken kann, wenn man einen Anzug trägt, man aber immer noch weiß, dass sie da sind. Ich mag es nicht wirklich, wenn man sie hervorblitzen sieht", erklärte der kreative Kopf gegenüber der britischen Ausgabe des "GQ"-Magazins. "Ich wollte schon Tattoos, als ich noch sehr jung war, aber meine Mama hat es immer verboten. Als ich also zum ersten Mal nach London kam, drehte ich wohl ein wenig durch. Ich habe einen Nicopanda, eine Hommage an "Hello Kitty", Maruko, die Namen meiner Hunde, Keith Haring und ein großes Dreieck und ein Viereck auf meinem Kopf - meine Mama weiß von denen nichts, also sag es ihr nicht."

Neben seinem Spaß an bleibenden Körperverzierungen liebt Nicola seinen Designjob bei dem Modehaus Diesel, wo er seit vergangenem Jahr als Kreativdirektor arbeitet. Er entwickelte dort schon verschiedene Capsule-Kollektionen, seine erste Hauptkollektion steht ebenfalls seit Kurzem in den Läden. Mit ihr möchte der Fashion-Experte Jeans in der Mode wieder nach ganz vorne bringen. "Bei einer Firma, die so groß wie Diesel ist, dauert es [ab dem Designprozess] etwa anderthalb Jahre, bis die Dinge ihren Weg in die Läden finden. Mir war also ein wenig langweilig! Ich wollte ein paar Kleider selber machen. Deswegen gab es die Capsules. Ich habe entschieden, jährlich eine Modenschau zu machen - ich will nicht wieder zurück zu dem vier-im-Jahr-Schema, das ist verrückt. Ich möchte immer einen Ort wählen, der die Kollektion inspiriert hat, letztes Jahr war es Venedig, dieses Mal wird es in Asien stattfinden, auch wenn ich noch nicht entschieden habe, wo genau. Aber tatsächlich lerne ich gerade Chinesisch ..."

Eventuell lässt sich Nicola Formichetti von seinem Sprachkurs ja auch zu einem neuen Tattoo inspirieren - wie wäre es mit einem chinesischen Drachen?

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