Neil Barrett: Minimalist durch und durch

Modeschöpfer Neil Barrett liegen minimalistische Designs im Blut

Neil Barrett hat ein Faible für schlichte Entwürfe.

Der britische Modedesigner ist vor allem für Kreationen bekannt, die sowohl klassisch als auch bequem sind. Kürzlich tat er sich mit dem Onlineshop "Mr Porter" zusammen, um eine Sonderkollektion zu kreieren, die sich aus Hosen, T-Shirts und Jacken zusammensetzt, die allesamt im Dégradé-Stil gehalten sind, also aus teilweise und bewusst abgetragenen Stoffen bestehen. Doch eines haben alle Entwürfe des Engländers gemeinsam: Schlichtheit. "In meiner DNA geht es sehr um minimalistisches Design. Darum, Kleidung zu kreieren, die scheinbar simpel ist", erklärte Neil seine Philosophie im Interview mit "mrporter.com". Darüber hinaus verriet er auch, was er mit seinen Entwürfen erreichen möchte: "Meine Schnitte sollen immer schmeicheln. Die Produkte fühlen sich gut an. Sie sind dezent, modern. Und diese Kombination macht die Kleidungsstücke begehrenswert. Und wenn die Leute sie tragen, dann werden sie zu ihren Lieblingsteilen."

Neil Barrett gründete sein gleichnamiges Label im Jahr 1999, nachdem er bereits Erfahrungen an renommierten Modehäusern wie Gucci und Prada sammeln konnte. Mittlerweile zählen Hollywoodstar Brad Pitt (50, "Herz aus Stahl") und Rapper Wiz Khalifa (27, "Black and Yellow") zu seinen Fans. Außerdem entwarf er die Kostüme für Blockbuster wie "Spider-Man 3" und "I, Robot". Seinen Erfolg erklärt sich der Fashionguru wiefolgt: "Ich glaube, ich habe eine Perspektive, die in viele, viele Richtungen entwickelt werden kann. Und das ist die Kombination von Sportswear mit guten Schnitten oder Streetstyle mit guten Schnitten. Das ist meine Geschichte und daran halte ich mich und ich glaube, das hat eine gewisse Echtheit. Und ich denke, dass das sehr aktuell ist, egal in welchem Jahr ich designe", so Neil Barrett. "Ich habe das Gefühl, dass ich mich in den letzten vier oder fünf Kollektionen mehr darauf konzentriert habe, was ich im grafischen Sinne möchte. Der Grund dafür ist, dass ich die Sachen sichtbarer machen will und dass man sie besser als Neil Barrett erkennen kann."

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