Natalie Massenet: Schwierige Namensfindung

Geschäftsfrau Natalie Massenet wollte ihr Online-Portal erst "What"s New, Pussycat?' nennen

Natalie Massenet durfte "Net-a-Porter" aus rechtlichen Gründen nicht "What"s New, Pussycat?" taufen.

Die Unternehmerin gründete das Online-Modeportal 1999 und verkaufte es 2010 für rund 437 Millionen Euro. Als sie die Internetseite ins Leben rief, war sie gerade schwanger und befand sich in einer Phase der beruflichen Veränderungen. Der Name Net-a-Porter entstand nach reiflicher Überlegung und heute ist Massenet froh, dass sie ihre erste Idee nicht umsetzen konnte: "Mein Anwalt sagte, dass ich es aus rechtlichen Gründen nicht "What"s New, Pussycat?" nennen dürfe, also musste ich einen neuen Namen finden. Ich nahm mein "WWD"-Wörterbuch und ging von A nach P: prêt-à-porter. Net-a-Porter. Der Name bedeutete viel. Ich konnte meinen Freunden keine Pashmina-Schals mehr verkaufen. Es musste das richtige Zeug sein. Es musste prêt-à-porter sein", zitierte sie "032c.com".

Obwohl die Geschäftsfrau ihr Business verkaufte, hat sie beruflich noch immer alle Hände voll zu tun. Ihre Karriere begann sie als Journalistin und mit dem Launch des neuen Modemagazins "Porter" besann sie sich wieder auf ihre Anfänge und dem, was sie am besten kann. Pro Jahr bringt sie sechs Ausgaben heraus, die einen globalen Anspruch haben und nicht an ein Land gebunden sein sollen. Als sie zu Beginn des Jahres "Porter" herausbrachte, brachen die sozialen Medien zusammen. Natalie Massenet selbst ist ein großer Fan von Facebook, Twitter & Co. - genau wie ihre 14-jährige Tochter. "Ich bin da ganz scheinheilig. Ich rate allen, privat zu bleiben, aber gleichzeitig ermutige ich sie, weil ich die sozialen Medien liebe. Meine älteste Tochter Isabella hat 32.000 Anhänger unter einem anderen Namen - sie fing mit 13 Jahren an. Auf ihrem YouTube-Channel hat sie 1.000 Abonnenten", berichtete Natalie. Obwohl die sozialen Medien wegen Netz-Mobbing häufig in die Kritik geraten, können Twitter und Facebook laut Massenet sehr wichtig für junge Menschen sein, weil es sie offener für den Rest der Welt mache: "Nicht jedes Kind ist in der Schule beliebt … Die komplette Welt fällt auseinander, weil die Schule deine komplette Welt ist. Schon drei Mädchen aus der Schule können einem alles vermiesen … Heutzutage ist die Schule nur ein winziger Teil der Welt - die sozialen Medien zeigen einem die unendlichen Möglichkeiten. Wenn 32.000 Leuten dein Foto gefällt … dann ist die Macht dieser drei Mädchen, die nicht neben dir sitzen wollen und mit dir essen wollen, gemindert", befand Natalie Massenet.

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