Naomi Campbell: Ich will mich toppen

Model-Schönheit Naomi Campbell will unbedingt die 25.000 Euro schlagen, die sie mit ihrer Charity-Arbeit im Jahr 2011 sammeln konnte

Naomi Campbell, 44, möchte ihren Charity-Rekord knacken.

Die Catwalk-Queen sammelt Spenden, um sich im Kampf gegen die Ebolakrise zu engagieren und den Opfern der Krankheit zu helfen. Dafür eröffnete die Stilikone einen Pop-up-Store in London.

Gestern besuchte sie das Westfield-Shoppincenter in der britischen Hauptstadt, um den Launch des Ladens zu feiern. Zu diesem Anlass trug sie ein grünes, eng anliegendes Batik-Kleid, das Rüschen-Details am Oberkörper und einen fließenden Rockteil hatte und kombinierte dazu schwarze Killer-Heels mit Nieten, die ihrem Outfit eine taffere Note verliehen.

Mit ihrem aktuellen Shop möchte die Laufsteg-Ikone sich selbst überbieten und ihren Spenden-Rekord knacken, als sie 2011 mit einem ähnlichen Laden voller privater Klamotten umgerechnet knapp über 25.000 Euro sammelte. "[Wir] wollen immer unsere eigenen Rekorde brechen!", strahlte sie im Gespräch mit "Good Morning Britain" auf die Frage, ob sie die Spendenzahlen toppen könne.

Der Pop-up-Store befindet sich in einem Londoner Kaufhaus, wo Naomi Kleidung von sich und ihren Kolleginnen, so auch Kate Moss, 40,, verkauft.

Die Fashion-Ikone ist jedoch nicht nur als Supermodel, sondern auch für ihre Eskapaden abseits des Laufstegs bekannt geworden. Innerhalb eines Jahrzehnts wurde Campbell zehnmal wegen tätlicher Angriffe beschuldigt und musste nach einer Auseinandersetzung mit ihrer ehemaligen Assistentin Georgina Galanis einen Aggressionsbewältigungskurs absolvieren. In einem aktuellen Interview enthüllte sie aber, dass sie diese Zeiten nun hinter sich gelassen habe und "weicher" geworden sei. "Im Laufe der Jahre bin ich sehr viel weicher geworden. Die Leute, die mich kennen, wissen, woran sie bei mir sind. Man kann es nicht jedem recht machen. Man kann ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Ihr kennt meine Geschichte. Deshalb verstecke ich mich nicht und das ist alles." Sich für wohltätige Zwecke einzusetzen gehöre zu ihrer neuen Attitüde dazu. "Eine Heilmethode für Ebola zu finden, liegt momentan in Jedermanns Interesse. Wir werden keinen Seelenfrieden finden, bis wir nicht wissen, dass es etwas gibt, was wir dagegen tun können", befand Naomi Campbell gegenüber dem "British Evening Standard"-Magazin.

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