Michael Kors: Über Höhen und Tiefen

Designer Michael Kors blieb selbst dann standhaft, als seine Firma bankrott ging

Michael Kors, 54, berichtete, wie er sein Label vor dem Untergang rettete.

1993 stand das Unternehmen des Designers kurz vor dem Ruin, doch Kors gab nicht auf und kämpfte sich erfolgreich durch die harten Zeiten. Während eines Interviews mit "Harper"s Bazaar' erklärte der Amerikaner, wie er mit der Situation umging: "Manchmal kann man die Dinge einfach nicht kontrollieren. Man kann kontrollieren, was man designt. Wenn es ein Problem gibt und man die Kontrolle verliert, muss man standhaft bleiben … Innerhalb von acht Monaten [nachdem wir den Gläubigerschutz nach Chapter 11 des amerikanischen Konkursgesetzes beantragten] waren wir wieder mit voller Kraft zurück", berichtete er der Journalistin Glenda Bailey.

Nach der Erinnerung an seinen Karrieretiefpunkt, sprach der Modestar über bessere Zeiten. Als beruflichen Höhepunkt erlebte Kors, als er mit seinem Modeunternehmen Michael Kors Holdings Ltd. 2011 an die Börse ging. An diesem Tag läutete er die Glocke an der New Yorker Börse, der "stolzeste Moment" seiner Karriere. Früher hätte er sich solch einen Erfolg niemals erträumt. "Ich wollte immer aufgeweckt bleiben, die Leute sollten sich toll fühlen, wenn sie sich anziehen und ich wollte immer wissen, was sie wollen, bevor sie es selbst wissen", sagte er.

Im Laufe des Gesprächs erinnerte sich Kors auch an sein erstes Treffen mit Ralph Lauren, 74, und dessen Frau Ricky, während eines Strandurlaubes. "Ralph trug einen heißen Badeanzug. [Ralph und Ricky] sind zusammen so breit wie mein Bein", lachte er. "Ich trug Badeshorts, die bis hier unten reichten, wie eine viktorianische Lady!"

Bailey hatte noch eine weitere witzige Frage im Repertoire und wollte von dem Designer wissen, was er über sich selbst denken würde, wenn er sich auf einer Party träfe: "Halt die Klappe!", antwortete Michael Kors lachend.

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