Matthew Williamson: Veränderungen liegen in der Luft

Designer Matthew Williamson deutete an, dass seinem Label entscheidende Veränderungen bevorstehen.

Matthew Williamson (41) versprach einen "großen Wandel" für das Debüt seiner Frühjahr/Sommerkollektion 2014.

Schon mit seiner Herbst/Winterkollektion 2013 schlug der Brite einen neuen Ton an und präsentierte eine dezentere und erwachsenere Version seiner bekannten Print-Looks. In einem Interview mit 'style.com' deutete er nun an, dass diese Linie nur der Anfang seiner Pläne für zukünftige Kollektionen sei: "Ich wollte mich selbst herausfordern. Ohne zu viel zu verraten, mache ich auf jeden Fall gerade einen kreativen Wandel durch. Ich denke, dass meine Herbstshow ein … Start ist das falsche Wort, weil es noch immer die Grundessenz des Mädchens besaß, an das man denkt, wenn man Matthew Williamson hört, aber es gab einen Richtungswechsel und ich hoffe, dass es im September einen wesentlich größeren Wandel gibt und das beinhaltet auch Make-up. Ich versuche bewusst, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten", erklärte er.

Williamson erweiterte seine Kollektion gerade um eine Make-up-Linie, die er in Zusammenarbeit mit Benefit kreierte. Die Kollektion besteht aus einer Palette von Lidschatten, Mascara, Lipgloss und Wangenrouge.

Früher hätte sich der Modestar nie erträumen lassen, je eine Beauty-Linie zu entwerfen. Doch im Laufe seiner Karriere dachte er auch an neue Möglichkeiten, seiner Kreativität außerhalb von Fashion Ausdruck zu verleihen. "Es ist witzig. Na ja, es ist nicht witzig, es ist interessant. Ich habe mich immer ein wenig vor Make-up gefürchtet … Ich bin kein Experte. Ich mache Kleidung. In den letzten 15 Jahren, die ich in der Modebranche gearbeitet habe, ist mir klarer geworden, was ich ausdrücken will. Aber das dreht sich meistens um das Motto 'Weniger ist mehr'. Ich wollte noch nie einen sehr auffälligen Beauty-Look für eine Modenschau, weil ich mich in zehn Jahren nicht fragen will, was ich da bloß gemacht habe. Ich mag leere Leinwände", berichtete er.

Die Kooperation mit Benefit gab dem Modemacher die Möglichkeit herauszufinden, ob er die nötige Expertise für eine Make-up-Kollektion mit sich bringt. Jetzt sieht er Kosmetik als guten Weg, neue Kunden anzuwerben: "Als wir vor einigen Jahren mit H&M zusammen gearbeitet haben, war das ähnlich - es hat unser Label weiter vorangetrieben, als wir es gekonnt hätten. Als unabhängige Marke können wir nur ein bestimmtes Wachstum erzielen. Aber ich würde gern den Vorstoß in die Make-up-Welt wagen", schwärmte Matthew Williamson.

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