Margherita Missoni: Geliebter Lanvin-Mantel

Model Margherita Missoni erinnerte sich an eine modische Anekdote mit ihrer Großmutter zurück

Margherita Missoni, 31, verriet, welches ihr schönstes Kleidungsstück ist, das sie je besessen hat.

Die Missoni-Erbin gilt als Muse des Modehauses und wird von vielen Fashion-Experten als Stilikone gehandelt. In einem Umfeld von Designern aufgewachsen hatte vor allem ihre Großmutter einen starken Einfluss auf sie. In diesem Zusammenhang erzählte Missoni jetzt eine kleine Anekdote: "Einmal war ich während der Fashion Week in Paris und meine Großmutter war auch dort. Eines abends ging ich aus und kam erst sehr spät nach Hause. Sie sagte mir am Tag zuvor, dass sie am nächsten Vormittag auf den Flohmarkt wollte und ich antwortete, dass ich später nachkommen werde. Gegen 8:30 Uhr rief sie mich vom Flohmarkt aus an und erklärte mir, dass sie einen Mantel gefunden habe, den ich unbedingt anprobieren müsse. Ich erwiderte "Wirklich, jetzt?"", erinnerte sich Margherita Missoni lachend im Interview mit "Refinery29". "Also ging ich dorthin und es war ein schwarzer Lanvin-Mantel. Sie meinte, dass man manchmal Dinge möge, weil sie witzig oder mutig oder extravagant seien - aber es sei wichtig zu wissen, wie wundervoll die Dinge gemacht werden und das hier könne man sich immer ansehen und als Referenz behalten. Ich besitze diesen Mantel und es ist das Schönste, was ich je besessen habe."

Missoni hat jetzt ihre eigene Familie: 2012 heiratete sie den Rennfahrer Eugenio Amos und im vergangenen September erblickte Sohn Otto das Licht der Welt. Das Model legt viel Wert auf ein enges Familienverhältnis und so trifft sich der Clan regelmäßig zum Essen. Ihre Mutter Angela ist die Kreativchefin von Missoni und Rosita und ihr Mann Ottavio Missoni gründeten das Label 1954. "[Familienessen] waren immer ein wichtiger Teil unseres Tages. Wir setzen uns immer gemeinsam zum Mittag- und Abendessen hin. Wir gehen immer zu meiner Großmutter - sie lebt direkt neben der Fabrik - und es ist der Moment des Tages, an dem wir Zeit haben, miteinander zu sprechen und zusammen zu sein. Es ist die Zeit, sich miteinander zu verständigen. Das will ich auch meinen Kindern weitergeben", erklärte Margherita Missoni.

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