Marco Zanini: Neuer Schiaparelli-Designer

Modestar Marco Zanini wurde als neuer Designer für das Label Schiaparelli bestätigt.

Marco Zanini landete einen Design-Job bei Schiaparelli.

Der Modeschöpfer arbeitete zuvor bei Rochas und präsentierte gestern auf der Paris Fashion Week seine Frühjahr/Sommerkollektion 2014 für das Label. Die Linie setzte auf schimmernde Eleganz, die Models trugen dreiviertellange Mäntel und einfache Kleider in blassem Gold und Silber. Nach der Modenschau bestätigte Zanini, dass seine Tätigkeit bei Rochas beendet sei. "Als legendäres französisches Modehaus war Rochas eine endlose Quelle der Inspiration für mich. In den vergangenen fünf Jahren habe ich sehr viel gelernt und bin froh, dass ich ein Teil dieses wundervollen Abenteuers sein konnte", lautete eine Presseerklärung. Das Schreiben bestätigte außerdem, dass er zu dem kürzlich wieder ins Leben gerufene Label Schiaparelli wechselt.

Der No.21-Designer Alessandro Dell'Acqua, der für seinen trendy Look bekannt ist, tritt die Nachfolge von Zanini an. Bei seiner Modenschau auf der Fashion Week in Mailand flanierten die Models in schwarzen, kurz geschnittenen Tops mit passenden Röcken, die mit feiner Spitze überzogen waren, den Laufsteg entlang. Exakt geschnittene Blumenmuster zählten zu einem weiteren wichtigen Look der Linie und die lockeren T-Shirts und Oberteile im Pyjama-Stil sorgten für ein sportliches Gefühl.

"Rochas ist ein Synonym für französische Raffinesse und ein Couture-Geist. Als Designer könnte ich mir nichts Inspirierenderes wünschen. Für ein Modehaus mit einem solch historischen Erbe zu arbeiten, ist eine seltene Gelegenheit und ich bin dankbar, dass sie mir geboten wird", sagte Alessandro Dell'Acqua.

Schon im April wurde Zanini mit Schiaparelli in Verbindung gebracht, nachdem im vergangenen Jahr bekannt wurde, dass Diego Della Valle das Label wiederbeleben wollte. Die erste Kollektion sollte im Januar diesen Jahres herauskommen. Da es zu diesem Zeitpunkt aber noch keinen Kreativ-Direktor gab, wurde der Termin verschoben. Die Label-Türen schlossen sich in den 50er-Jahren, weil die Gründerin Elsa Schiaparelli bankrottgegangen war.

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