Maison Martin Margiela: Wie immer ungewöhnlich

Maison Martin Margiela schickte während der Paris Haute Couture Week erneut Models mit außergewöhnlichen Kopfbedeckungen über den Laufsteg

Maison Martin Margiela blieb mit seiner Herbst/Winter-Kollektion 14/15 seinem ikonischen Stil treu.

Am heutigen Mittwoch (9. Juli) durften Fashion-Fans bei der Paris Haute Couture Week einen Blick auf die neue Linie des französischen Modehauses werfen. Dieses wartete wie gewohnt mit zahlreichen Kopfbedeckungen und Masken auf, mit denen die Gesichter der Models teils völlig verhüllt wurden. Einige Designs wirkten dezenter - statt undurchsichtigen Masken trugen manche Laufsteg-Grazien Spitzenschleier. Andere Modelgesichter waren wiederum ganz verdeckt, teils von bunten Kreationen.

Das Augenmerk lag allerdings nicht nur auf den Masken und Kopfbedeckungen, sondern auch auf den Kleidungsstücken, die über den Catwalk geschickt wurden: Teils simple Outfits (darunter eine weiße Bluse mit goldenen Knöpfen und Puffärmeln), aber auch auffallende Blumenprints und lange, fließende Kleider. Die Farbpalette der Linie war zumeist in Pastelltönen gehalten, darunter in blassem Blau, Grün, Gelb und Rot.

Auch mit erotisch angehauchten, asymmetrischen Designs überraschte das Label: Ein Model war in ein gelbes Kleid mit floralem Muster gehüllt, das auf der einen Seite schulterfrei war und auf der anderen Seite über die Schulter verlief. Parallel dazu war der Saum ebenfalls asymmetrisch gehalten; auf der einen Seite reichte das Design bis zum Unterschenkel des Models, auf der anderen Seite enthüllte es ihr komplettes Bein.

Später kamen dann doch noch kräftigere Farben ins Spiel - in Kombination mit tierischen Inspirationen! Während ein Model einen aus Stoff gefertigten, knallblauen Tintenfisch über ihrer Schulter liegen hatte, trug eine weitere Catwalk-Schönheit scheinbar eine schillernd rot-orange Garnele mit sich herum.

Themen

Erfahren Sie mehr: