Madonna für Versace: Angeblich kein Photoshop

Designerin Donatella Versace besteht darauf, dass bei den Werbeaufnahmen mit Madonna nicht am Computer nachgeholfen wurde

Donatella Versace, 59, versicherte, dass bei Madonnas, 56, Werbekampagne nichts retuschiert wurde.

Die Queen of Pop ("Girl Gone Wild") wurde Anfang des Monats als das neue Gesicht der italienischen Traditionsmarke enthüllt und löste damit ihre Vorgängerin Lady Gaga (28, "Applause") ab. In einer der von Mert Alas und Marcus Piggott fotografierten Aufnahmen trägt Madonna ein enges bauchfreies Top, das ihren Sixpack betont. Dass dabei alles echt ist und nicht digital nachgeholfen wurde, bestätigte Kreativchefin Donatella Versace jetzt.

Photoshop-Fails

Schön geschummelt

Die frühere "Bacholer"-Gewinnerin Clea Lacy Juhn gibt hier ihre Photoshop-Künste zum Besten. Wir wissen zwar nicht, was sie damit erreichen wollte, aber der hintere Teil ihrer Taschen-Kette wurde recht unsorgfältig überstempelt.
Schauspielerin Julianne Hough ziert mit ihrem Traumkörper das Cover der Women's Health. Doch trotz Wow-Body fallen vor allem ihre Haare ins Auge, die extrem unnatürlich wirken. Es sieht ganz so aus als sei ein wenig mit Photoshop nachgeholfen worden - Juliannes Haare wirken eher so als hätte sie in eine Steckdose gegriffen. 
Aktuell urlaubt Jessica Paszka auf Ibiza. Man könnte meinen, dass eine aufwendige Bildbearbeitung auf dieser traumhaft schönen Insel nicht notwendig ist, doch das sieht die ehemalige Bachelorette offensichtlich anders. Mehr als deutlich lässt sich auf diesem Foto erkennen, dass Jessica versucht hat, den Himmel zu bearbeiten. Ob das wirklich nötig war?
Eigentlich wollte Verona Pooth mit ihren Fans nur einen Schnappschuss von sich und Sohn San Diego beim Shoppen in Düsseldorf teilen. Doch einige ihrer Instagram-Fans haben nur Augen für Gesicht. "Wer ist die Frau, ich erkenne ihr Gesicht nicht ...", schreibt einer ihrer 475 Tausend Follower. "Ohje zu viel Filter", lautet ein anderer Kommentar. Zugegeben, ein bisschen übertrieben mit dem Weichzeichner scheint sie es schon zu haben. Das hast du doch gar nicht nötig, liebe Verona! 

101

"Ihr Bauch oder ihre Arme wurden nicht retuschiert", betonte die Mode-Ikone gegenüber der italienischen Zeitung "Corriere Della Sera". "Ich sagte ihr: Du musst nicht nur sexy sein. Ich möchte dich, so wie ich dich kenne: als verletzlicher Mensch, der Angst hat, der an Einsamkeit leidet und der trotzdem stark, entschlossen und furchtlos ist. Auf diesen Fotos ist sie das."

Die Arbeit mit ihrer Freundin schien Donatella sichtlich zu gefallen - mit deren Vorgängerin Lady Gaga war das indes nicht ganz so einfach. "Mit Lady Gaga war das ein bisschen komplizierter", gab Donatella zu. "Sie konzentriert sich auf Verwandlung und Charisma und geht dafür immer Risiken ein. Deshalb war die endgültige Zustimmung des Fotos wie ein Handgemenge. Aber bei Madonna war das absolut nicht so. Ich glaubte daran, dass wir nur das Set und die Filter und den Rest brauchten. Dann machte sie alles im Studio in New York."

Ein weiterer Pluspunkt für Madonna: Anstatt ihre Gage für die Kampagne selbst abzusahnen, wird sie diese lieber in das von ihr gegründete Krankenhaus in Malawi stecken.

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