Lena Dunham: Nacktszenen für realistische Darstellung

Schauspielerin Lena Dunham versicherte, dass ihre Nacktheit in der HBO-Show 'Girls' einen tieferen Sinn hat.

Lena Dunham (26) beteuerte, dass sie in ihrer TV-Show 'Girls' nicht der Schlagzeilen wegen die Hüllen fallen lässt.

Die Erfinderin und Hauptdarstellerin der beliebten HBO-Serie ('Tiny Furniture') ist regelmäßig ohne Klamotten auf der Mattscheibe zu sehen und erklärte jetzt, dass es einen guten Grund für ihre Nackt-Auftritte gibt. Die Amerikanerin findet, dass das hüllenlose Auftreten in manchen Szenen viel realistischer sei, um auszudrücken, was sie versucht auszudrücken: die Wahrheit. "Das ist es, was sich für mich in dem Moment richtig anfühlt. Das ist es, was poetisch ist. Es ist keine Kalkulation, um Bildschirmabdrücke von mir auf Blogs zu sehen", betonte sie in der 'CBS'-Show 'Sunday Morning'. "Wir haben diese wahnsinnige Kultur, in der Frauen, die nicht wie die Besetzung von 'Gossip Girl' aussehen, zum Schlafen in Pullis und Nachthemden gesteckt werden. Was ich liebe, sind Filme aus den 70ern, in denen jemand aus dem Bett aufsteht und man ihre halbe Brustwarze erkennt, weil es nunmal so aussieht, wenn eine Person aus dem Bett steigt."

In der Serie spielt Dunham die aufstrebende Autorin Hannah und ihr Charakter ist weit davon entfernt, modebewusst zu sein. Dass die Klamotten ihrer Figur schlecht sitzen, sei allerdings ebenfalls gewollt. "Wir machen manchmal eine Sache, wo wir alle Klamotten mit Spanx [formgebende Unterwäsche] anziehen, so dass sie irgendwie richtig passen. Und dann entfernen wir das Spanx, so dass sie irgendwie zerknittert sind", erklärte sie.

Auf die Frage, ob sie möchte, dass ihr Charakter "ein bisschen peinlich" aussieht, antwortete Lena Dunham: "Yeah, ich glaube, es ist wichtig. Ich denke, es ist ein Teil davon, wer sie ist."

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