Laudomia Pucci: Bei Pucci geht es um Familie

Die stellvertretende Firmenchefin Laudomia Pucci findet, bei der Marke gehe es um Familie, nicht um Mode.

Laudomia Pucci betonte, Mode habe nie eine Rolle gespielt bei Pucci, denn das Fundament des Labels sei die "Familie".

Die temperamentvolle Italienerin ist die Image-Direktorin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Modehauses, das den Namen ihres Vaters Emilio trägt. Sie beschrieb die reiche und farbenfrohe Geschichte der Familie Pucci, deren Name seit über 450 Jahren zu den bedeutendsten und angesehensten in Florenz gehört. Das sei es, was Pucci ausmache. "Ich habe es immer eher als Familienunternehmen denn als Modeunternehmen gesehen und für mich als Italienerin hat das natürlich seine Auswirkung. Es war 'Family-Fashion', es war für uns alle unser Leben", erklärte sie gegenüber dem Magazin 'LOVE'.

Pucci beschrieb, wie es war, auf dem Höhepunkt der Pucci-Manie in den 60ern im Hause Pucci aufzuwachsen. Ihre Kindheitserinnerungen seien voller "köstlicher" Episoden aus dieser kaleidoskophaften Welt. "Ich sah, wie Models mit den ausgefallensten Frisuren in den wunderlichsten Schuhen und Pucci-Print-Bikinis herauskamen und aufs Dach sprangen, um fotografiert zu werden. Diese vielen extravaganten Frauen liefen den ganzen Tag herum, zu jeder Tages- und Nachtzeit - ich fand das köstlich, es war so ein Spaß! Dann hatten wir unsere Modenschauen: Ich durfte nicht raus, aber ich hörte den Applaus und beobachtete alles vom oberen Stockwerk aus. Sie fanden im Haus statt. Damals begriff ich, dass dieses Haus ein Modehaus war, kein normales Haus", erinnerte sich Laudomia Pucci.

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