Kenzo Takada Frischer Wind in der Pariser Modewelt

Kenzo Takada
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Modemacher Kenzo Takada ist der Meinung, dass er neuen Schwung in die Fashion-Industrie Frankreichs gebracht hat

Kenzo Takada, 75, glaubt, dass er die französische Mode beeinflusst hat.

Der japanische Fashion-Designer ist seit den 60ern in Paris tätig und rief dort auch seinen Mode- und Kosmetikkonzern KENZO ins Leben, den er heute aber nicht mehr selbst führt. Trotzdem ist sich der kreative Kopf sicher, einen bleibenden, modischen Eindruck in seiner Wahlheimat hinterlassen zu haben. "Ich glaube, dass ich etwas anderes in der Pariser Mode kreiert habe", beschrieb Kenzo im Interview mit "vogue.com.au". "In der Form, dem Print, der Textur und in den Stoffen. Ich habe etwas Frische und einen lässigen Touch mitgebracht. Als ich anfing, suchte ich meine eigene Identität, meinen Stil. Ich wollte etwas Neues, weniger Traditionelles als Haute Couture erschaffen, etwas Moderneres. Ich bin Japaner. Ich werde von meiner Kultur inspiriert. Ich war schon immer dafür, neue Materialien, Formen, Farben und Prints in die Ready-To-Wear-Industrie zu bringen", betonte der kreative Kopf.

Nachwuchs-Designern rät der Asiate derweil, sich auf einiges gefasst zu machen. "Es benötigt viel Arbeit", antwortete er auf die Frage, wie man in der Modeszene erfolgreich werden könne. "Man muss ehrgeizig und mutig, aber auch sensibel und kreativ sein. Man muss seiner Identität treu bleiben und sich mit anderen gut stellen. Die Geschäftswelt ist sehr wichtig in der Modewelt", riet Kenzo Takada.

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