Kelly Osbourne: In England ist's leichter

Mode-Expertin Kelly Osbourne ist der Meinung, dass es in Großbritannien einfacher sei, einen einzigartigen Style zu haben

Kelly Osbourne, 29, glaubt, dass es in der britischen Modeszene mehr "Furchtlosigkeit" gibt.

Die Moderatorin ("Fashion Police") wurde in London geboren, doch ihr berühmter Rocker-Vater Ozzy Osbourne (65, "Dreamer") und dessen Frau Sharon, 61, sind nach Amerika umgezogen, als Kelly noch sehr jung war. Über die Jahre hat sich das Aussehen der heutigen Stil-Expertin stark verändert - lange vorbei sind die Zeiten, in denen sie neben ihrer Familie in der Reality-TV-Serie "The Osbournes" im unförmigen Grunge-Look auftrat. Heute hat die Fashion-Queen einen schickeren klassischen Style. So sprach die Fashionista über die Unterschiede zwischen britischer und amerikanischer Mode und enthüllte, dass ihrer Meinung nach an ihrem Geburtstort mehr modische Freiheit herrsche. "In England kann man sein, was man möchte. Ja, die Leute sagen einem vielleicht, dass man blöd aussieht, aber was auch immer, man macht weiter. Da gibt es viel mehr Individualität, da ist viel mehr Furchtlosigkeit in der Mode", erklärte sie gegenüber dem "Lucky"-Magazin. "Aber auch kostengünstige modische Klamotten, die leicht zugänglich sind, sind dort besser als bei uns [in Amerika]. Modeketten wie H&M, Topshop und Zara gibt es dort seit Jahrzehnten - in den Staaten gibt es sie erst seit wenigen Jahren."

Kelly hegt für die Modewelt eine solche Leidenschaft, dass sie ihre eigene Kollektion Stories... By Kelly Osbourne bei dem Onlineshop "HSN" vertreibt. Die Linie feierte vergangene Woche ihren Launch und richtet sich an Frauen in allen Formen und Größen. Doch mit der einen Kollektion soll nicht Schluss sein: Um sich an das Stories-Thema zu halten, benennt die TV-Lady ihre Kollektionen kapitelweise. Schon jetzt arbeitet sie auf ihre dritte Linie hin und hofft, ihren Kundinnen einzigartige Stücke präsentieren zu können, die sich von anderen Designs auf dem amerikanischen Markt abgrenzen können. "Ich verändere den Preis nicht. Anstelle auf Strass und Verzierungen und solche Dinge zu setzen, zählen wir auf qualitativ hochwertige Stoffe und ein gutes Finish, weil ich denke, dass bei günstigen Basics gute Qualität eine große Lücke in der Modebranche, ganz besonders in Amerika", fügte Kelly Osbourne hinzu. "Und es gibt nur zwei Stücke in meiner Kollektion, die man in die Reinigung geben muss. Die Leute haben nicht das Geld dafür, alles in die Reinigung zu geben, also war es mir sehr wichtig, sie kosteneffizient zu gestalten."

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