Katie Hillier Kraft für Marc by Marc Jacobs

Katie Hillier
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Mit ihrer ersten Kollektion als Chefdesignerin wollte Katie Hillier das Team von Marc Jacobs stärken

Die erste Kollektion, die Katie Hillier, 40, für das Label Marc by Marc Jacobs als Designerin schuf, sollte dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern neue Kraft schenken.

Die Modeschöpferin wird schon seit Jahren mit der Marke in Verbindung gebracht und trat dort in der Vergangenheit als Beraterin auf. Doch ihre Manga-inspirierte BMX-Fahrer-Kollektion markierte im Februar auf der New Yorker Fashion Week ihr Debüt als kreative Chefin des Labels. Die Linie hatte dabei einen ganz speziellen Zweck. "Es ging darum, der Marke wieder Energie zu spenden und das Team zu stärken", erklärte Katie gegenüber der britischen Ausgabe des "Glamour"-Magazins.

Die Designerin scheint ihr Ziel erreicht zu haben: Die Kollektion wurde zu einem großen Hit und von den Kritikern und Moderedakteuren gefeiert. Marc Jacobs ist dabei nicht die einzige Marke, die von dem Einfluss und Talent von Katie seinen Vorteil zieht, da sie auch bei den Labels Victoria Beckham und Asprey eine Beratungstätigkeit ausübt. Als ob das nicht schon genüg wäre, hat sie auch noch mit Hillier London ihr ganz eigenes Unternehmen. Anstelle sich selbst auszubremsen und einen Gang runter zu schalten, treiben die verschiedenen Projekte die Geschäftsfrau aber gerade erst an. "Es ist ein bisschen so, wie wenn sich Schauspieler in ihre Rolle einfühlen", erklärte sie der Publikation ihre Leidenschaft fürs Modedesign.

Die Gewinnerin des British Fashion Award liebt ihren Job heute genauso sehr, wie sie es damals als blutige Anfängerin, die Accessoires kreierte, tat. "Man denkt "Wow! Sie haben es gekauft!", schilderte sie das Gefühl, wenn sie einen Kunden tatsächlich mit einer Tasche, die sie kreierte, gesehen hat. Mit ihrem eigenen Label werden die Designer-Träume von Katie Hillier Wirklichkeit. "Ich bekomme die größte Design-Befriedigung durch Hillier, weil es das ist, was wir machen wollen", erklärte sie 2011 der britischen Zeitung "London Evening Standard' und führte aus: "Beim Design geht man keine Kompromisse ein."

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