Karl Lagerfeld: Ich muss alleine sein

Star-Designer Karl Lagerfeld sprach über seine berühmten Aussagen, in denen er zum Beispiel sagte, dass er dazu "geboren wurde, um allein zu sein"

Karl Lagerfeld, 80, liebt es, alleine zu sein - so könne er seine "Batterien wieder aufladen".

Der Modezar ist der Kreativchef bei Chanel und eine ausgeprägte Persönlichkeit in der gesamten Fashion-Welt. Sogar seine Katze Choupette hat er zum Star gemacht. Während eines Interviews mit "elleuk.com" sprach der Hamburger über bisherige Aussagen, die er während seiner Karriere machte. Einmal sagte er, dass er dazu "geboren wurde, um allein zu sein" - stimmt das noch? "Ja, ich liebe es, alleine zu sein, weil man diese Batterien wieder aufladen muss - wenn man so viele Kollektionen, all die Fotos, all die Bücher, an denen ich auch arbeite, macht - dann braucht man ein bisschen Zeit für sich ", erklärte er. "Und ich liebe es zu lesen, ich liebe es, mir Bücher anzuschauen, also brauche ich viel Zeit für mich. Ich bin nie gelangweilt, weil ich es für ein Verbrechen halte, gelangweilt zu sein, es bedeutet, dass man nicht weiß, was man mit seinem Leben anstellen soll. Die Leute, die sagen, dass sie gelangweilt sind, sind selbst Langweiler. So sehe ich das."

Karl schart eine Horde an Promi-Fans um sich und posierte diesen Monat schon mit Stars wie dem Oscarpreisträger Jared Leto (42, "Dallas Buyers Club") und dem Chanel-Kampagnengesicht Kristen Stewart (24, "Snow White and the Huntsman") während seiner Haute-Couture-Modenschau in Paris.

Ob er seine Promi-Freunde in deren tollen Anwesen mal besucht? Wohl eher nicht! Er hält sich nämlich nicht für den besten Gast - noch etwas, was er früher schon einmal hervorhob. "Das ist wahr, weil ich unmöglich bin. Ich habe zu viel Gepäck, um ein Wochenend-Gast zu sein", sinnierte er: "Niemand hat Häuser, die auf dem Level sind, dass sie meinen alten verrückten Vorstellungen entsprechen, wie ich Dinge haben möchte, es ist unmöglich … Außerdem denken die meisten Leute, dass ich ihre Häuser und Sachen kritisiere. Nein, ich bleibe besser zu Hause. Man darf bei mir zu Gast sein, aber lade mich nicht ein", so der Designer mit dem hohen Kragen und der Sonnenbrille. Diesem Look wolle er übrigens für immer die Treue halten. "Ich wollte nie normal und wie jeder andere sein. Ich könnte den Job nicht machen, wenn ich durchschnittlich wäre. Hören Sie, der französische Präsident wollte ein normaler Präsident sein - schauen Sie, wie normal er wurde", lächelte Karl Lagerfeld.

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