Jonathan Saunders: Bald auch Möbel im Sortiment?

Modeschöpfer Jonathan Saunders hofft, bald eine Möbel-Linie designen zu können

Jonathan Saunders ist verrückt nach Innendesign.

Der schottische Fashionstar kreierte Möbel, bevor er in der Modewelt Fuß fasste, und möchte nun auch wieder in dieses Fach zurück. Er entwarf bereits einen Poolbereich und dazu passende Strand-Accessoires, die das britische Touristikunternehmen Thomson für das Fünf-Sterne-Resort Sensatori in Jamaika verwenden wird. Dieses Projekt ließ den Kreativen über die Zukunft nachdenken - könnte er nicht generell auch Möbel designen? "Das hat mir wirklich einen Floh ins Ohr gesetzt. Ich wollte schon immer Möbel machen", erklärte er gegenüber "vogue.co.uk". "Ich muss natürlich in das Resort gehen, wenn sie fertig sind - ich freue mich auf einen Urlaub."

Obwohl er schon im Wohnbereich arbeitete, ist es das erste Mal für Saunders, dass er sich so richtig an Interior Design wagte. Er entschied sich dazu, das Angebot anzunehmen, da es etwas war, in dem er sich immer schon versuchen wollte - Möbel seien so inspirierend. "Ich fing dieses Projekt an, wie ich irgendeine Kollektion beginnen würde: Mit Moodboards, einer Farbpalette und Stoffen, um etwas zu kreieren, das sich für mich wie die Saunders-Frau im Urlaub anfühlt", erklärte der Modestar.

Die Farbe stand dick auf der Liste des Geschäftsmannes, lebendige Blau- und Grüntöne schwebten ihm vor. Er kreierte Kissen und nahm Veränderungen beim Sonnenbad-Bereich vor, designte Taschen und Sarongs, die alle in der Modelinie zu finden sein werden. Diese Kreationen werden Hotelgästen bereitgestellt und werden über Thomson auch an Nicht-Gäste verkauft.

2014 wird für Jonathan Saunders ein großes Jahr, da er das zehnjährige Jubiläum seines Labels feiert. Er zeigte sich verblüfft, diese bahnbrechende Zahl erreicht zu haben und sprach auch über die Art, wie sich seine Haltung gegenüber der Modewelt mit der Zeit veränderte. "In den vergangenen Jahren war ich herablassend gegenüber dem Kunden, indem ich sagte "Das musst du tragen" und "So möchte ich dich einkleiden." Wohingegen jetzt das Interessante darin liegt, dass Frauen sich selbst und wie sie es mögen stylen wollen." Doch eines habe sich nie verändert. "Zehn Jahre später bekomme ich immer noch diesen Nervenkitzel, wenn ich jemanden in einem meiner Designs sehe", strahlte Jonathan Saunders gegenüber der britischen Zeitung "The Telegraph".

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