Joe Manganiello: Ich bin wie ein Einhorn

Mr. Superbody Joe Manganiello fällt in Hollywood aus der Art: Ihm würde es nie einfallen, sich seinen Körper für ein Cover per Photoshop optimieren zu lassen

Joe Manganiello, 37, hat es nicht nötig, seinen Körper von Photoshop verschönern zu lassen - über Kollegen, die das tun, kann er nur die Nase rümpfen.

Der Darsteller ("True Blood") betrachtet sich selbst wegen seiner aufrichtigen Hingabe für den Sport auch als ein "Einhorn" der Filmbranche. Der Hüne hält sich dabei nicht nur für seine Rollen fit: Sein Sportprogramm ist fester Bestandteil seines Lebenswandels - damit unterscheide er sich laut eigener Aussage sehr von seinen Kollegen: "Viele Schauspieler, die auf dem Cover eines Lifestyle-Magazins sind, sehen aus, als ob ihre Taille gephotoshopped wurde oder sie tragen Winterklamotten oder so", mokierte sich der Muskel-Star gegenüber der britischen Ausgabe der "Men"s Health". Er ärgere sich über andere Leinwandstars, da er hart für seine Traumfigur arbeite. "Ich sehe sie und denke: "Dieser Typ macht keinen Sport, ich kenne diesen Typen und er raucht zwei Schachteln Zigaretten pro Tag und ist an den Wochenenden ständig betrunken. Nein, er verbreitet auf dem Cover eines Hochglanzmagazins eine Illusion." Das ist für mich absurd. Ich bin [in Wirklichkeit] athletisch und gesund. Ich bin in der Welt der Schauspieler wie ein Einhorn."

Beschweren muss sich der Sport-Fan aber eigentlich nicht, schließlich ziert er bereits zum vierten Mal das Cover der Fitness-Publikation und schlug damit Kollegen wie Hugh Jackman (45, "X-Men") und Jason Statham (47, "Homefront") aus dem Rennen.

Seinen tollen Body bekam der Leinwandstar, nachdem er 2002 den Flash Thompson in "Spiderman' verkörperte. Nach dem Blockbuster blieben die Rollenangebote leider aus - erst vier Jahre später wurde er wieder besetzt. In der Zwischenzeit arbeitete der heutige Hollywoodler als Bauarbeiter und widmete sich nach einem schweißtreibenden Arbeitstag auch noch seinem Körper - jeden Abend! "Ich trainierte nicht einfach nur nach der Arbeit; ich ging wie ein Tier ins Fitnessstudio. Ich pushte mich selbst bis zu dem Punkt, an dem sich die Leute Sorgen machen, dass ich eine Borderline-Störung haben könnte", erinnerte sich Joe Manganiello.

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