Jenna Lyons: Man lernt nie aus

Designerin Jenna Lyons weiß es zu schätzen, dass sie als Kreativchefin von J. Crew auch mal Fehler machen darf

Jenna Lyons macht immer noch Fehler und findet das gut - immerhin lerne sie so ständig etwas dazu.

Die Kreativchefin der amerikanischen Marke J. Crew präsentierte gestern im Rahmen der New York Fashion Week die neueste Kollektion des Labels, die von Männermode inspiriert wurde. So bestand ein Großteil der Entwürfe aus kurzen Hosen und Hemden in Juwelenfarben und eher gedeckteren Tönen.

Doch obwohl die Designerin jetzt schon eine Weile im Geschäft ist, ist auch sie nicht fehlerfrei. Dass sie sich das leisten kann, weiß sie durchaus zu schätzen, wie sie dem britischen Magazin "Stylist" verriet. "Ich liebe es, dass ich immer noch lerne und es mir erlaubt ist, Fehler zu machen - ich glaube, das passiert nicht so oft", schwärmte Jenna Lyons von ihrem Arbeitgeber J. Crew, der von Firmenchef Mickey Drexler geleitet wird. "Ich habe das Privileg, für einen einzigartigen Mann zu arbeiten. Er trifft sich mit jedem Menschen, der dem Unternehmen beitritt und er kennt die Namen der Leute. Das ist ziemlich ungewöhnlich."

Doch nicht nur ihr Boss inspiriert die amerikanische Modeschöpferin für ihre Kollektionen. "Ich werde von Menschen inspiriert, die offen und direkt mit Dingen umgehen", erklärte sie der Zeitschrift. So bewundere sie beispielsweise auch die Frau des britischen Premierministers David Cameron, 47,. "Ich erinnere mich daran, Bilder von Samantha Cameron mit ihrem Sohn gesehen zu haben und dachte, dass es wirklich großzügig von ihr war, ihr Leben zu teilen. Für mich geht es nicht darum, etwas Spezielles zu tun, sondern darum, wie man jeden Tag mit den Dingen umgeht. Das ist es, was ich inspirierend finde."

Jenna ist nicht nur Modedesignerin, sondern gilt selbst auch als eine Stilikone. Besonderen Wert legt sie - sowohl bei ihren Entwürfen als auch bei ihrem eigenen Stil - auf Einfachheit und Natürlichkeit. "Es ist sexy, wenn man nicht versucht, sexy zu sein. Bei J. Crew geht es um etwas Natürlicheres und nicht darum, dass man alle Geschütze auffährt. Es muss etwas da sein, dass ein bisschen ungemacht wirkt. Man kann nicht die perfekte Frisur, die perfekten Klamotten und das perfekte Make-up haben - man braucht ein Element der Unvollkommenheit, damit man das Gefühl hat, dass dahinter noch ein Mensch steckt", sprach Jenna Lyons kürzlich mit "intothegloss.com" über das Konzept der Marke.

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