Jay-Z Ratschläge fur Barneys

Jay-Z
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Musiker Jay-Z gab dem Nobelkaufhaus Barneys Tipps, wie es die Rassismus-Probleme, denen es sich derzeit gegenüber sieht, in Angriff nehmen könnte

Jay-Z (43) hatte ein Meeting mit den Verantwortlichen bei Barneys, in dem er ihnen Ratschläge wegen der jüngsten Rassismus-Vorwürfe erteilte.

Der Rapper ('Encore') wurde von dem Shopping-Giganten nach seiner Meinung gefragt, nachdem das Unternehmen vor Kurzem Negativschlagzeilen durch angeblichen Rassismus machte. Insider verrieten, dass sich beide Parteien nun trafen, um zu diskutieren, was getan werden könnte, um die Probleme zu lösen. Jay-Z machte laut 'WWD' deutlich, dass er bei den Gesprächen dabei sein und die Vorgänge selbst begutachten wollte. "Da gibt es eine Zusammenarbeit. Das Führungsgremium ist gerade in Arbeit. Es ist ein internes Beratungsgremium, bei dem Jay-Z ein Teil sein wird", bestätigte ein Insider gegenüber 'WWD'.

Vergangenen Monat war das Edel-Kaufhaus in die Kritik geraten, weil zwei afro-amerikanische Kunden von der Polizei festgenommen wurden, nachdem sie dort teuer eingekauft hatten und dann des Betrugs beschuldigt wurden. Doch nicht nur Barneys standen solche Anschuldigungen ins Haus. Auch beim Rivalen Macy's wurde aufgrund von so genanntem Racial Profiling ermittelt, was den Bürgerrechtler Rev. Al Sharpton auf den Plan rief und dazu anspornte, eine Ermittlung durch den Generalstaatsanwalt zu fordern.

Zuvor diese Woche schickte Barneys eine interne Anweisung an die komplette Security-Crew, in der es hieß, dass die Mitarbeiter die Polizei dabei beobachten sollen, wie sie mit Kunden im Flagship-Store in Manhattan umgeht. "Eine vernünftige Beschreibung der Individuen, die die Beamten überwachen wollen, sollte gegeben sein sowie der Grund, warum diese Personen überwacht werden sollen", hieß es in der Anweisung, die 'WWD' vorlag. "Wir erkennen die Notwendigkeit an, mit NYPD [New York Police Department] zu kooperieren, weil sie sich mit kriminellen Aktivitäten in unserer Stadt und innerhalb unsere Standorte beschäftigen. Diese Notwendigkeiten müssen aber mit der Sicherstellung einhergehen, dass die individuellen Rechte [der Kunden] jederzeit respektiert werden."

Rassismus-Vorwürfe beiseite: Jay-Z arbeitete mit Barneys an der gemeinsamen, limitierten 'BNY SCC Holiday Line' zusammen, die diesen Monat gelauncht wurde. Bei dem Projekt wirtschaftet der Superstar aber nicht in seine eigene Tasche: Die Kollektion hilft dabei, Gelder für einen guten Zweck zu sammeln, und der Gewinn geht zu 100 Prozent an die Shawn Carter Foundation. Die Stiftung bietet Studenten in Not Stipendien. Ursprünglich sollten nur 25 Prozent gespendet werden, doch nach dem Rassismus-Vorwurf dienten die gesamten Einnahmen für den guten Zweck.

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