J.W. Anderson Zu meinem Komplizen blicke ich auf

J.W. Anderson
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Modeschöpfer J.W. Anderson hat das Gefühl, dass er zu seinem neu eingestellten CEO aufblicken könne

J.W. Anderson hat zum ersten Mal in seinem Leben einen CEO eingestellt - und ist vollends überzeugt.

Simon Whitehouse, der bereits für die Labels Matthew Williamson und Diesel arbeitete, wird den neuen Posten des Geschäftsführers übernehmen. Wie es scheint, ist Anderson vom Neuzugang begeistert, nannte ihn bereits seinen "Komplizen" und enthüllte, dass Simon ihm beim Design Management, Einzelhandel und bei den Verkaufs-Teams assistieren werde. "Ich wollte jemanden, der einen Verkaufs-Hintergrund hat und jemanden, der die Bedürfnisse eines kleinen Unternehmens und eines jüngeren Teams versteht", erklärte der Designer seine Wahl gegenüber "vogue.co.uk". "Bei der Art und Weise, wie er redet, hatte ich das Gefühl, dass ich ihm vertrauen und zu ihm aufblicken kann."

Das Label macht momentan große Veränderungen durch; die Aktiengesellschaft LVMH investierte im vergangenen Jahr in das Unternehmen und eine Internethandel-Plattform soll bald gelauncht werden. Das man seine Kreationen künftig auch online erwerben kann wird es der Marke und besonders J.W. Anderson leichter machen, sich mit seinen Kunden zu vernetzen. "Ich denke, dass sich die Leute mehr auf [die Webseite] als auf die Show freuen, was brillant ist, weil die Show zu der Minderheit spricht … Ich will, dass meine Schwester, die in Nordirland lebt, weiß, was wir tun, aber ohne dass sie es in Magazinen lesen oder ich es ihr direkt sagen muss. Kundennähe ist grundsätzlich das Wichtigste", befand er im Gespräch mit "The Business of Fashion".

J.W. hat eine große Fan-Gemeinde, zu der auch Promis wie It-Girl Alexa Chung, 30, oder Musikerin Rita Ora (23, "Shine Ya Light") zählen. Der Modeschöpfer erklärte weiter, was ihn beim Designen für seine (berühmten) Kunden inspiriere. "Es geht gewöhnlich darum, einen Archetyp einer Frau oder eines Mannes aufzubauen. Die Inspiration kommt vom Experimentieren beim Körper und etwas zu zerschneiden und vorherige Formen wieder aufzubereiten", sagte J.W. Anderson gegenüber der britischen "Elle".

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