J.W. Anderson: Fusion mit LVMH?

Designer J.W. Anderson steht womöglich kurz vor einer Fusion mit dem Luxusriesen LVMH.

J.W. Anderson ist scheinbar ins Visier des Edelkonglomerats LVMH geraten.

Hartnäckig halten sich in der Branche die Gerüchte, dass der britische Designer kurz vor einem Vertragsabschluss mit dem französischen Weltkonzern, der auf Luxusgüter spezialisiert ist, stehe. Dennoch hält der Designer sich bisher bedeckt. "Wir sind nicht in der Lage, die Gerüchte zu bestätigen oder zu dementieren", so der Sprecher zu 'Vogue.co.uk'. "Uns ist nicht bekannt, dass Gespräche stattgefunden haben." Firmenübernahmen stehen zurzeit hoch im Kurs, so akquirierte die Firma Kering, früher bekannt als PPR, vergangene Woche einen 40-prozentigen Anteil an Joseph Altuzarra und zusätzlich den Mehrheitsanteil am Label des Briten Christopher Kane.

Es wäre daher nur natürlich, wenn auch J.W. Anderson fusionieren würde, da es gravierende Ähnlichkeiten zwischen den beiden britischen Designern gibt. 'Vogue' erklärte, dass beide Briten ihr Studio im selben Londoner Gebäude hätten, beide haben die Industrie stark beeinflusst und beide waren für Topshop tätig. Laut 'WWD' befindet sich auch der britische Schuh-Designer Nicholas Kirkwood in fortgeschrittenen Verhandlungen mit LVMH. Erst kürzlich ließ Kane verlauten, wie wichtig ein guter Partner sei. "PPR versteht unsere kreative Unabhängigkeit und nimmt diese mit Dankbarkeit auf, aber gleichzeitig haben sie die Erfahrung und die Expertise, die es uns ermöglicht, unser Geschäft global wachsen zu lassen. Wir wurden öfters angesprochen, aber nach langen Diskussionen war es klar, dass PPR der Partner für uns ist", verriet Christopher Kane.

Mal sehen, wie sich J. W. Anderson entscheidet.

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