Isabel Marant und Jérôme Dreyfuss Erfolg durch Normalität

Isabel Marant und Jérôme Dreyfuss
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Der Designer Jérôme Dreyfuss ist überzeugt davon, dass der Erfolg von ihm und seiner Frau daher rührt, dass sie ganz "normale Leute" sind.

Isabel Marant und ihr Ehemann Jérôme Dreyfuss sind erfolgreich, weil sie auf dem Teppich geblieben sind.

Das Ehepaar ging im Berufsleben getrennte Wege und jeder verfolgte seine eigenen Ziele als Designer. Jérôme Dreyfuss besitzt ein erfolgreiches Handtaschenlabel und seine Frau Isabel Marant gründete Mitte der 90er Jahre ihr gleichnamiges Modehaus. Dreyfuss' Kunden schätzen seine funktionellen Designs und seine Frau wird seiner Meinung nach ebenso für ihre Outfits bewundert, die einzigartig, aber alltagsgebräuchlich sind. "Ich frage mich oft, warum Isabel und ich so erfolgreich sind. Aber ich denke, dass es den Leuten so schlecht geht, dass es wie ein Traum für sie ist, normale Leute mit einem normalen Leben zu sehen", erklärte er im Interview mit dem britischen 'Grazia'-Magazin. "Früher träumte man davon, sich selbst in einer Limousine zu zeigen und viele materielle Dinge zur Schau zu stellen. Jetzt wäre es altmodisch, mit Madonna auf eine Party zu gehen. Besser wäre es, mit M.I.A. zu feiern und mit der U-Bahn hinzufahren. Es ist einfacher, extravagante und mit Federn geschmückte Kleider zu machen als die richtige Tasche oder Schuhe in einem speziellen Stil, die man jeden Tag tragen möchte."

Die Handtaschen von Dreyfuss sind zu beliebten Begleitern von Stars wie Sarah Jessica Parker (48, 'Sex and the City') und Julianne Moore (52, 'Crazy. Stupid. Love.') geworden. Jede Tasche ist nach einem Mann benannt, was bei der Markteinführung für viel Aufsehen bei den Kunden sorgte. Jetzt brachte der Designer auch seine erste Schuhkollektion auf den Markt, bei der habe er sich jedoch den männlichen Namen gespart: "Ich habe so viele Mails nach der ersten Saison erhalten. Die besten Briefe besagten zum Beispiel: 'Lieber Herr Dreyfuss, ich hasse Sie! Ich habe eine Affäre mit Billy, aber jetzt habe ich ein Problem, weil ich Momo kennengelernt habe'. Genau aus diesem Grund habe ich sie nicht nach Männern benannt, das wäre gemein, oder? Und auf Französisch sind Schuhe feminin", lachte der Mann von Isabel Marant.

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