Herzogin Catherine: Schuld an Issas Beinahe-Pleite

Herzogin Catherines Liebe zu Issa-Kleidern und der daraus resultirende Hype sollen das Londoner Label "Issa" fast zugrunde gerichtet haben, sagt dessen neue Geschäftsführerin

Herzogin Catherine (31) hat angeblich beinahe dafür gesorgt, dass das Londoner Label Issa bankrott ging.

Die Vorsitzende der Marke, Camilla Al Fayed (28), offenbarte jetzt, dass das Unternehmen einfach nicht mehr mithalten konnte, nachdem die Gattin von Prinz William (30) in einem Kleid aus seiner Kollektion gesichtet worden war. Die Herzogin trug das mittlerweile Kult gewordene blaue Jersey-Kleid an dem Tag, als das adelige Paar seine Verlobung bekannt gab, und entfachte damit eine noch nie dagewesenen Nachfrage.

"Es katapultierte die Marke auf internationaler Ebene total nach oben, aber das war zu viel", verriet die Geschäftsfrau der britischen Zeitung 'The Times'. "Die Nachfrage war so groß, dass das Geschäft nicht mithalten konnte. Wenn Kate ein Zara-Kleid trägt, haben diese riesigen Firmen die Rückendeckung, um das durchzuziehen. Issa wurde im Grunde von Praktikanten, Studenten und Daniella [Helayel, die Gründerin und Designerin der Marke] geführt. Es gab kein Geschäftsmodell."

Die Tochter des früheren Harrods-Besitzers Mohamed Al Fayed (84) behauptete auch, dass Issa am Rande des Untergangs gestanden habe, als sie einschritt und einen Anteil von 51 Prozent an der Firma kaufte. Im Juli 2011 wurde sie zur neuen Vorsitzenden des Modehauses - das war drei Monate nach der Hochzeit des blaublütigen Paares, im Zuge derer das Interesse an der Issa-Kollektion noch weiter anstieg. Anschließend erklärte Camilla Al Fayed, was sie dazu bewogen hatte, bei Issa einzusteigen, und verriet ihre Pläne, in Zukunft auch noch in andere Labels zu investieren. "Man kann in so etwas nur hineingehen, wenn man eine echte Leidenschaft dafür hat, besonders wenn dein Geldbeutel involviert ist. Ich wollte mich richtig daran festbeißen und das Ganze zum Laufen bringen. Das ist definitiv etwas Langfristiges. Sagen wir so: Ich werde wahrscheinlich nicht bei Issa aufhören."

Bei der Auswahl einer investitionswürdigen Marke kann sich Camilla Al Fayed ja vielleicht an den modischen Errungenschaften von Herzogin Catherine orientieren.

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